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Bucht von Cádiz

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Die Bucht von Cádiz ist eine Bucht an der Atlantikküste Spaniens. Sie ist nach der Stadt Cádiz benannt, die auf der in die Bucht ragenden Halbinsel liegt.

Lage

Die Bucht wird in zwei Teil unterteilt. Der größere nördliche Teil wird durch die Städte Rota, El Puerto de Santa María und Cádiz umgeben. Die Flüsse Rio Guadalete und Río de San Pedro ergießen sich hier in die Bucht. Der südliche wird vom nördlichen Teil durch die Isla del Trocadero getrennt. Im südlichen Teil der Bucht liegen die Städte Puerto Real und San Fernando. Auch erstreckt sich hier der Naturpark Parque Natural de la Bahía de Cádiz. Über die engste Stelle der Bucht wurde für die Zufahrt nach Cádiz über die Bundesstraße N443 eine Brücke gespannt.

Geschichte

Bild:Situationsplan von Cadiz.jpg
Historische Karte (um 1888)

In der Bucht von Cádiz wurde im Jahre 1587 ein Teil der spanischen Armada bei einem Angriff von Francis Drake gekapert, verbrannt oder versenkt (→ Störung der Vorbereitungen der spanischen Invasion). Damit fügte er der Armada beträchtlichen Schaden zu und zwang so die Spanier zu einer Verschiebung der Invasion in England um ein Jahr (→ Spanische Armada).

Des Weiteren ist die Bucht durch die Schlacht von Trocadero bekannt geworden, in der die französische Armee unter dem Herzog von Angoulême am 31. August 1823 die Festung Trocadero vor Cádiz einnahm und daraufhin die Stadt eroberte. Die französische Invasion in Spanien wurde von Karl X. befohlen, um den gefangen genommenen spanischen König aus den Händen der konstitutionellen Revolutionären zu befreien und die absolute Monarchie wieder einzusetzen.

Heutzutage wird die Schiffartslinie im Golf von Cadiz ausgebaggert. Außerdem werden zahlreiche Teile von Schiffswracks, Kanonenkugeln, alte Münzen etc. gehoben.

Hochspannungsleitung über die Bucht von Cádiz

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Hochspannungsmast der Freileitung über die Bucht von Cádiz
In den 50er Jahren wurde über die Bucht von Cádiz eine Hochspannungsleitung mit zwei Drehstromkreisen gespannt, die auf beiden Seiten der Bucht an zwei 158 Meter hohen Hochspannungsmasten aufgehängt sind.

Diese von A. M. Toscano entworfenen Hochspannungsmaste sind von sehr ungewöhnlicher Konstruktion, die der des Schuchow-Radioturms in Moskau ähnelt. Es handelt sich bei Ihnen um kegelstumpfförmige Fachwerkkonstruktionen mit einem relativ engen Gitter, die auf ihrer Spitze eine Traverse zur Aufnahme der Leiterseile tragen. Man entschloss sich seinerzeit zu dieser ungewöhnlichen Bauweise, weil die spanischen Stahlwerke seinerzeit keine profilierten Stahlträger großer Abmessungen liefern konnten und wegen der Franco-Diktatur der Import solcher Träger nicht möglich war.

Koordinaten: 36° 30' N, 6° 13' W

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