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Bubikopf (Pflanze)
Aus Kefk.
| Bubikopf | ||||||||||||||
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| Bild:Helxine soleirolii WPC.jpg Bubikopf (Soleirolia soleirolii) | ||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Soleirolia soleirolii | ||||||||||||||
| (Req.) Dandy |
Der Bubikopf (Soleirolia soleirolii, Syn.: Helxine soleirolii), auch Bubiköpfchen genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae).
Inhaltsverzeichnis |
Verbreitung
Der Bubikopf stammt ursprünglich von den Mittelmeerinseln und wurde dort Anfang des 19. Jahrhunderts vom Botaniker Soleirol auf Korsika entdeckt. Dort herrscht ein subtropisches Klima mit warmen und trockenen Sommern und milden und feuchten Wintern. Diese Art wächst dort im Schatten von Bäumen, besonders gerne auf gutem Waldboden. Ebenso tritt er zwischen Mauerfugen, Trittplatten und Felsen auf.
Beschreibung
Der Bubikopf wächst als kriechendes Kraut. Er wächst schnell und bildet dichte Polster oder Kissen mit Wuchshöhen von bis zu 5 cm. An den empfindlichen, fadendünnen, glasig durchsichtigen Stängeln von bis zu 50 cm Länge sitzen die etwa 5 bis 7 mm großen Laubblätter. Sie sind saftig grün und können verschiedene Formen haben, beispielsweise herzförmig, nierenförmig oder rund.
Es können auch kleine grüne Blüten zwischen den Blattachseln gebildet werden.
Zuchtformen
- 'Argentea': Diese Form hat silberne Blätter.
- 'Aurea': Bei dieser Form sind die Blätter goldgrün.
Pflege als Zimmerpflanze
Bubiköpfe bevorzugen einen hellen bis halbschattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung, da sie leicht „verbrennen“. Sie gedeihen am besten bei Temperaturen um 15 °C im Sommer und um 10 °C im Winter. Sie sollten deshalb nicht zu warm, beispielsweise über Heizungen, stehen. Der Standort muss frostfrei sein, denn sie vertragen minimal Temperaturen bis –5 °C. Dies bedeutet jedoch auch, dass sie in geschützten Lagen sogar im Freien als Bodendecker gepflanzt werden können. Die unterirdischen Triebe treiben dann im Frühjahr wieder aus.
Soll der Bubikopf seine Kugelform behalten oder wird er zu groß, kann man ihn einfach mit einer Schere „frisieren“. Der Bubikopf soll nur von unten gegossen oder für ca. 10 Sekunden mit den Wurzeln ins Wasser getaucht werden. Die Pflanze soll nicht im Wasser stehen.
Vermehrung
Die Vermehrung des Bubikopfes ist problemlos möglich. Man kann den Stock teilen oder Stecklinge machen. Selbst kleine Abrisse von der Pflanze wurzeln an.
Literatur
- Rob Herwig: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie, Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1983, ISBN 3-489-61024-5
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Bubikopf – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Eintrag bei GRIN Taxonomy for Plants (engl.)
- www.bswr.de
- Bubikopf in der Flora of North America (englisch)
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