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Brunswick Records

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Brunswick Records ist ein Plattenlabel aus den Vereinigten Staaten.

Inhaltsverzeichnis

Firmengründung / Aufstieg

Ihre Anfänge hatte die Firma noch als Tochterunternehmen der Brunswick Corporation, dem Hersteller von Sportausrüstungen. Diese Firma begann 1916 zunächst mit der Produktion von Phonographen bevor sie mit der Vermarktung ihrer ersten Aufnahmen begann. Diese ersten Aufnahmen der Firma wurden nur in kleiner Stückzahl aufgelegt und ausschließlich in Kanada vertrieben.

Im Januar 1920 wurde eine neue Auflage von Brunswick Records in den USA und Kanada eingeführt. Das Mutterunternehmen vermarktete die Firma sehr intensiv und so stieg das Unternehmen in nur wenigen Jahren zu einem größten Plattenlabels der USA auf. 1925 übernahm Brunswick Vocalion Records, das insbesondere durch seine Blues- und Jazzaufnahmen bekannt war. Zusammen mit der Victor Talking Machine Company und Columbia Records zählte Brunswick Records zu den sogenannten „Big Three“ im Plattengeschäft.

Tochterunternehmen von Warner Brothers

Im April 1930 verkaufte die Brunswick Corporation die Firma Brunswick Records an Warner Brothers, welche hofften mit der Firma die Umstellung auf den Tonfilm besser bewältigen zu können. Unter Warner Brothers wurde eine Reihe bekannter Künstler verpflichtet, darunter Noah Beery, Sr., Charles King, J.Harold Murray und Bing Crosby, der schnell der größte Star des Labels wurde.

Verpachtung an verschiedene Unternehmen

Wegen technischer Probleme und den einbrechenden Verkaufszahlen infolge der Depression wurde Brunswick Records im Dezember 1931 an ARC Records verpachtet. Die Geschäftszahlen verschlechterten sich weiter und so sah sich das Unternehmen gezwungen die insolvente britische Tochter Brunswick Limited an Decca Records zu verkaufen.

1939 wurde ARC von dem bekannten Medienunternehmen CBS übernommen. Diese stellte die Produktion des Brunswick Labels 1940 ein. Dies sowie nicht dem Pachtvertrag entsprechende Verkaufszahlen führten zur Auflösung des Pachtvertrages zwischen Warner Brothers und ARC, bzw. CBS. In Folge wurde das Label an Decca Records USA verkauft, an dem Warner Brothers ebenfalls beteiligt war.

Tochterunternehmen von Decca Records

1944 belebte Decca das Brunswick Label wieder neu, hauptsächlich durch Neuauflagen früherer Erfolge, insbesondere Bing Crosbys Hits von 1931 und Jazzmusik der 1920er.

Da Decca Records USA nur die Namensrechte an Decca in den USA besaß, veröffentlichte man nach dem Zweiten Weltkrieg außerhalb der USA unter den Labeln Brunswick Records. Ab 1962 wurde die amerikanische Decca Records Inc. eine Division von MCA Inc., welche 1968 die Labels Brunswick Records und Coral Records unter dem neuen Label MCA Records vereinigte.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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