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Brunner-Drüsen

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Die Brunner-Drüsen (Glandulae duodenales) sind mukoide Drüsen mit verzweigten tubuloalveolären Drüsenschläuchen, die in die Krypten des Dünndarms münden. Sie liegen unterhalb der Lamina muscularis mucosae in der Tela submucosa und durchbrechen diese. Die Drüsen wurden 1686 erstmals durch Johann Konrad Brunner in seinem Werk De glandulis in duodeno intestino detectis beschrieben.

Funktion

Sie sezernieren einen glykoproteinhaltigen, alkalischen Schleim, der den sauren Nahrungsbrei aus dem Magen neutralisiert. Außerdem produzieren sie proteolytische Enzyme (z. B. Enteropeptidase = Enterokinase), Amylase und Maltase. Ist der Enzymgehalt erniedrigt, so reduziert sich auch die Resoption der Nahrungsbestandteile und es kann zu einer schweren Malabsorption führen.

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