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Bronchiolitis obliterans
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Unter Bronchiolitis obliterans versteht man eine Entzündung, die sich auf Ebene der Bronchiolen abspielt und mit der Zerstörung umgebender Zellschichten einhergeht. Als Ursachen werden vorangegangene Infektionen sowie Medikamente diskutiert. Die Erkrankung kann ebenfalls im Rahmen einer Abstoßungsreaktion eines Transplantates vorkommen. Die Bildung eines fibrinreichen Exsudates verstopft die Bronchiolen und distale Alveolen und führt zu einer Störung des Gasaustausches. Langfristig bildet sich ein narbiger Umbau mit Bildung von Kollagen aus, der die Bronchiolen weiter verengt. Die Symptome dieser Erkrankung sind grippeähnlich, auch das Röntgenbild lässt sich im Sinne einer Pneumonie deuten. Allerdings wandert die Lokalisation der im Röntgenbild sichtbaren Infiltrate und Versuche einer Antibiotikatherapie bleiben erfolglos. Nötig ist eine rasche und langfristige Cortisontherapie für mindestens sechs Monate, ansonsten sind schwerwiegende Verläufe möglich.
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