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Brodersdorf
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Brodersdorf Wappen.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Amt: | Probstei | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 54° 22′ N, 10° 15′ O54° 22′ N, 10° 15′ O | |
| Höhe: | 23 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,63 km² | |
| Einwohner: | 444 (30. Dez. 2004) | |
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24235 | |
| Vorwahl: | 04343 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 012 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Knüll 4 24217 Schönberg | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Heike Mews | |
| Lage der Gemeinde Brodersdorf im Kreis Plön | ||
| Bild:Brodersdorf in PLOE.png | ||
Die amtsangehörige Gemeinde Brodersdorf liegt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr
Brodersdorf liegt etwa 12 km nordöstlich von Kiel und etwa 2 km landeinwärts von Laboe an der Bundesstraße 502 von Kiel über Schönberg nach Lütjenburg. Der Ort ist an die Kieler Buslinie 100 angebunden.
Geschichte
Im Jahre 1286 war Conrad Bocholt Propst des Klosters zu Preetz. Er hat damals ein Verzeichnis des klösterlichen Besitzes angelegt. In diesem Register wird das Dorf zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Die Ortsnamenforscher erklären übereinstimmend Dorf des Broder als Namensherkunft. Dabei wird Broder als Eigenname bezeichnet. Offen ist, ob Broder nur der Gründer war oder auch der erste Besitzer des Dorfes gewesen ist. Noch heute ist Broder als männlicher Vorname an der schleswig-holsteinischen Westküste und auf den nordfriesischen Inseln geläufig. Dabei ist zu beachten, dass es um 1286 noch nicht die Unterscheidung von Vor- und Nachnamen gab. Jeder trug nur einen Namen. Die Nachnamen bildeten sich erst heraus, als dem Namen die Berufsbezeichnung (Bäcker, Fischer, Krüger), der Wohnort oder auch körperliche Auffälligkeiten (Lütt, Groth, Lang, Brun) hinzugefügt wurden. Die erste Volkszählung fand 1803 statt. Es wurden 39 Familien und 191 Einwohner gezählt. Viele von ihnen war Tagelöhner und Handwerker, die keine eigene Kate besaßen und auf den Höfen der sieben Vollbauern arbeiten. In den folgenden Jahren war eine starke Zunahme der Handwerker zu verzeichnen. Um 1860 gab es drei Weber, einen Tischler, einen Rademacher, drei Schuster, einen Schmied und einen Mauermann. Sie fanden ihr Auskommen in der Arbeit für die Einwohner von Brodersdorf und der umliegenden Dörfer.
Politik
Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft UWB seit der Kommunalwahl 2003 vier Sitze, die CDU drei und die SPD zwei.
Wappen
Blasonierung: „Durch einen silbernen Balken von Blau und Rot geteilt. Oben zwei auswärts geneigte silberne Buchenblätter, unten eine übereck gestellte silberne Egge mit dem Anhängehaken an der linken Ecke.“[1]
Wirtschaft
Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Durch die Nähe zu Laboe und Kiel steigt jedoch der Bevölkerungsanteil der Arbeitspendler.
Quellen
Ascheberg (Holstein) | Barmissen | Barsbek | Behrensdorf (Ostsee) | Belau | Bendfeld | Blekendorf | Boksee | Bönebüttel | Bösdorf | Bothkamp | Brodersdorf | Dannau | Dersau | Dobersdorf | Dörnick | Fahren | Fargau-Pratjau | Fiefbergen | Giekau | Grebin | Großbarkau | Großharrie | Heikendorf | Helmstorf | Högsdorf | Hohenfelde | Höhndorf | Hohwacht (Ostsee) | Honigsee | Kalübbe | Kirchbarkau | Kirchnüchel | Klamp | Klausdorf | Klein Barkau | Kletkamp | Köhn | Krokau | Krummbek | Kühren | Laboe | Lammershagen | Lebrade | Lehmkuhlen | Löptin | Lütjenburg | Lutterbek | Martensrade | Mönkeberg | Mucheln | Nehmten | Nettelsee | Panker | Passade | Plön | Pohnsdorf | Postfeld | Prasdorf | Preetz | Probsteierhagen | Raisdorf | Rantzau | Rastorf | Rathjensdorf | Rendswühren | Ruhwinkel | Schellhorn | Schillsdorf | Schlesen | Schönberg (Holstein) | Schönkirchen | Schwartbuck | Selent | Stakendorf | Stein | Stolpe | Stoltenberg | Tasdorf | Tröndel | Wahlstorf | Wankendorf | Warnau | Wendtorf | Wisch | Wittmoldt
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