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Brillouin-Zone

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Die erste Brillouin-Zone (nach Léon Brillouin) ist die primitive Wigner-Seitz-Zelle des reziproken Gitters eines Kristalls, also ein (i.A. unregelmäßiger) Polyeder im Impulsraum.

In der Festkörperphysik wird der Kristallimpuls eines Teilchens oder Quasiteilchens (z.B. Elektron und Loch und andere) als Vektor im reziproken Gitter angegeben. Ein Quasiteilchen mit einem bestimmten Kristallimpuls k1 verhält sich exakt genauso wie eines, dessen Kristallimpuls k2 sich von k1 um einen Gittervektor des reziproken Gitters unterscheidet. Daher braucht man für Größen, die vom Kristallimpuls abhängen, nur die Werte für Kristallimpulse innerhalb der Brillouin-Zone bestimmen.

Weitere Brillouin-Zonen (zweite, dritte, ...) werden für die Beschreibung elektronischer Eigenschaften von Festkörpern benötigt.

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