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Breitkopf & Härtel

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Breitkopf & Härtel ist ein Musikverlag mit Sitz in Wiesbaden (Hauptsitz), Leipzig und Paris. Zum Verlag gehört auch der Deutsche Verlag für Musik. Im Jahre 2000 übernahm er auch den Verlag Musica Rara aus Monteux, Frankreich.

Er wurde 1719 von Bernhard Christoph Breitkopf (1695-1777) in Leipzig gegründet und ist damit der älteste Musikverlag der Welt. Ursprünglich konzentrierte sich die Verlagstätigkeit ganz auf den Buchdruck. Einige Jahre später erwarb Breitkopf den Gasthof „Zum Goldenen Bären“ nahe der Thomas- und der Nicolaikirche. Das Wappentier ist bis heute das Markenzeichen des Verlags geblieben.

1795 Übernahme des Verlags durch Gottfried Härtel (seither: Breitkopf & Härtel) - in der Folge enger verlegerischer Kontakt mit Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Liszt, Wagner und Brahms.

Gottfried Härtels Tochter Pauline heiratete 1831 den Theologie-Professor Karl von Hase (1800-1890). Dessen Sohn Dr. phil. Oskar von Hase (1846-1921, Härtels Enkel) erbte später den Musikverlag und führte ihn auch selbst. Danach waren dessen zwei jüngsten Söhne Dr. jur. Hellmuth von Hase (1891-1979) und Dr. phil Martin von Hase (1901-1971) die Inhaber des Verlagshauses.

Mit der Allgemeinen Musikalischen Zeitung (1797-1848), redigiert von Johann Friedrich Rochlitz, erschien bei Breitkopf & Härtel die erste anspruchsvolle Musikzeitschrift in Deutschland.


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