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Bramscher Pluton

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Der Bramscher Pluton ist ein innerhalb der Erdkruste auskristallisierter Pluton aus magmatischem Gestein in der Gegend von Osnabrück.

Der Intrusivkörper

Während der Kreidezeit stieg unter der Region von Osnabrück bis Bramsche ein riesiger, über 150 km langer und 50 km breiter Strom aus Magma auf, breitete sich über den Schichten des Altpaläozoikums aus und drang bis in eine Höhe von 5 km unterhalb der Erdoberfläche vor. Als dieses unterirdische "Bramscher Massiv" während der Kreidezeit entstand, hat das Magma die überlagernden Gesteinsschichten erhitzt und z.T. umgewandelt. Sie dürften im zentralen Bereich der Aufhebungen, die jetzt ca. 1,5 km unter Bramsche liegen, Temperaturen von etwa 400°C und im Raum Vehrte noch ca. 250°C erreicht haben (heute ca. noch 40°C).

Prozesse

Die von der Magma ausgehende Hitze veränderte die Eigenschaften und Zusammensetzungen der umliegenden Gesteine grundlegend. Die in der Region vorkommenden Oberkarbonschichten (Ibbenbürener Steinkohlenrevier) mit den darinliegenden Kohleflözen wurden stark inkohlt. Aus den Zeitgeschichtlich jungen Kohlen wiesen im Gegensatz zu den im Ruhr- und Saarrevier einen höhern Inkohlungsgrad als vergleichbare Flöze auf. Des Weiteren wurden die Schichten angehoben wie es beim Schafberg, Piesberg und Hüggel geschah. Eisen-, Blei- und Zinkerze wurden gebildet, in dem aus verschiedenen Gesteinschichten thermisch mobilisiert und hydrothermal in Spalten und Klüften ausgefallen ist. Auf die Bundsandsteine bewirkte die intensive Einkieselung der Feldspate eine besonders hohe Festigkeit. Der Posidonienschiefer bei Vehrte ist durch die Hitzeeinwirkung auf Ölschieferschichten zurückzuführen.

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