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Brückenkurs
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Brückenkurse waren Bestandteil der Gesamthochschulkonzeption. Sie wurden als studienbegleitende Seminarangebote mit festgelegter Gesamtstundenzahl angeboten. Belegt werden mussten drei der Fächer Deutsch, Mathematik, Physik oder einer Fremdsprache.
Nach Ableistung der vorgeschriebenen Stundenzahl musste pro Fach eine Prüfung auf Abiturniveau abgelegt werden. Wurden alle drei Prüfungen und das Vordiplom mit Erfolg bestanden, erwarb der Student die "fachgebundene Hochschulreife" und damit die Möglichkeit, auch an reinen Universitäten den entsprechenden Studiengang mit dem Diplom II abzuschließen.
Die Brückenkurse mussten auf jeden Fall bis zur Vordiplomprüfung besucht worden sein. Neben der Möglichkeit – dem Y-Modell folgend – über diesen Weg mit Fachhochschulreife ein Universitätsstudium ablegen zu können, konnten Brückenkurse auch dazu genutzt werden, eventuelle Lücken in Mathematik, Physik, Deutsch oder/und Englisch oder einer anderen Fremdsprache vor dem eigentlichen Studium zu schließen.
