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Brücke (Zahntechnik)

Aus Kefk.

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Bild:Zahnbrücke3.jpg
Metallgerüst für eine füngliedrige Brücke. als nächster Arbeitsschritt folgt die Keramikverblendung
Bild:Anfertigung2.jpg
Anfertigung einer Keramikverblendung auf einer Brücke. Die keramischen Massen werden in breiiger Konsistenz angerührt und mit einem Pinsel aufgetragen.
Bild:VMK-Krone3.jpg
Von Zeit zu Zeit wird die Keramikasse etwas getrocknet (z.B. einfach mit Zellstoff), damit sie für das Modellieren stabiler bleibt. Die einzelnen weißen Farbnuancen sind schlecht zu unterscheiden. Deshalb sind die keramischen Massen deutlich mit einem organischen Stoff eingefärbt - hier rosa, der beim Brennvorgang restlos verschwindet.
Bild:VMK-Krone2.jpg
Arbeitsplatz eines Zahntechnikers - in den Fläschchen ist Pulver - keramische Massen - in verschiedenen weißen Farbtönen. Diese werden auf einer Palette angerührt
Bild:Zahnrücke1.jpg
fertig gebrannte Keramikverblendung von palatinal (innen, Oberkiefer). es folgt noch der abschließende Glanzbrand. Noch ist der Zahn rauh.
Bild:Zahnbrücke2.jpg
fertig gebrannte Keramikverblendung von vestibulär (außen, Oberkiefer)

Eine Brücke ist ein parodontal getragener Zahnersatz, der über feste Kronen - auch Anker genannt - an Pfeilerzähnen befestigt ist. Diese Pfeiler (mindestens zwei) können aus natürlichen Zähnen oder, wenn nicht (mehr) vorhanden, aus einem oder zwei Zahnimplantaten bestehen.

Auf eine Brücke einwirkende Kräfte werden ausschließlich von den Pfeilern aufgenommen und in den diese Pfeiler umgebenden Knochen gelenkt. (parodontale Lagerung)

Eine Brücke besteht aus Brückenankern und Brückenzwischengliedern. Die Brückenanker werden an den Brückenpfeilern befestigt; die Brückenzwischenglieder ersetzen die fehlenden Zähne. siehe auch: Klebebrücke

Da man eine Brücke mit Keramik beschichten kann, können täuschend echte, kosmetisch hervorragende, Ergebnisse durch sie erzielt werden. Hierbei besteht der tragende Teil der Brücke aus einer Goldlegierung oder Nichtedelmetall (NEM).

Neuerdings gibt es auch Brücken aus Zirkon oder Vollkeramik, die ohne ein metallisches Grundgerüst auskommen. Bei der aufwendigen Herstellung dieser Brücken wird aus einem Keramikblock computergesteuert ein Brückengerüst herausgefräst und mit spezieller Keramikmasse beschichtet.

Eine Brücke unterscheidet sich von einer herausnehmbaren Zahnprothese in der Kaufunktion erheblich und stellt diese nahezu wieder her. Naturgemäß gibt es bei Brücken keine Druckstellen, weil der Kaudruck nicht wie bei einer Prothese auf dem Zahnfleisch lastet (gingival gelagert). Darüber hinaus bewirkt die Einleitung der Kaukraft in den Knochen wie beim natürlichen Zahn den Erhalt der Knochensubstanz, während bei einer Zahnprothese durch die unphysiologische Einleitung des Kaudrucks der darunterliegende Knochen, je nach Tragezeit der Prothese zum Teil dramatisch unwiederbringlich schwindet.

Weblinks

Verschiedene Arten von Brücken erklärt

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