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Boyden-Index
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Der Boyden-Index (oft auch BI abgekürzt) dient der Abschätzung der Wahrscheinlichkeit eines Gewitters. Eingeführt wurde der BI im Jahr 1963 von dem britischen Meteorologen C. J. Boyden, um die Wahrscheinlichkeit eines Gewitters, die von über die Britische Inseln ziehenden Frontensystemen ausgeht, leichter abschätzen zu können. Je größer der Wert des BI, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit.
Zur Berechnung wird die Höhendifferenz (Z) zwischen der Höhe mit einem Luftdruck von 700 hPa und der Höhe mit 1000 hPa und die Temperatur (T) bei der Höhe mit 700 hPa benötigt. Ab einem BI von 84 gilt ein Gewitter als wahrscheinlich.
Berechnung: BI = 0,1 Z - T - 200 oder: BI = 0,1 (Z700 - Z1000) - T700 - 200
Trotz des Fehlens der Einbeziehung der Luftfeuchtigkeit in die Berechnung gilt der Boyden-Index als zuverlässig.
Neben dem Boyden-Index gibt es weitere Indizes, wie den CAPE oder den 1977 eingeführten Bradbury-Index, der auch die Luftfeuchtigkeit berücksichtigt.
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