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Bousfield-Experiment
Aus Kefk.
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Das Bousfield – Experiment behandelt das Thema der klassischen Konditionierung und wird in 4 Phasen eingeteilt. Es werden ein Versuchsleiter, eine Versuchsperson, eine Klingel, ein Golfball und ein Sichtschutz benötigt.
Im ersten Schritt des Versuchs legt die Versuchsperson ihre Hand auf einen Tisch. Vor ihren Augen wird ein Golfball in Richtung Hand fallen gelassen (unbedingter Reiz). Aus Reflex zieht die Versuchsperson ihre Hand weg (unbedingte Reaktion), um Schmerzen zu vermeiden.
Ab dem zweiten Schritt wird der Versuchsperson die Sicht auf den Ball genommen. Eine Klingel ertönt (neutraler Reiz) und die Versuchsperson zieht ihre Hand zunächst aus Unsicherheit weg, merkt aber schnell, dass beim Klingeln allein nichts wesentliches passiert und lässt ihre Hand liegen (keine spezifische Reaktion).
Im dritten Schritt folgt unmittelbar nach dem Klingeln der Fall des Golfballs. Zunächst zeigt die Versuchsperson keine Reaktion auf die Klingel (neutraler Reiz; neutrale Reaktion – vgl. Schritt 2). Nach dem Aufprall des Golfballs auf der Hand zieht die Versuchsperson ihre Hand reflexartig weg (unbedingter Reiz; unbedingte Reaktion - vgl. Schritt 1). Durch mehrmalige Wiederholung verknüpft die Versuchsperson das Klingeln mit dem Ballaufprall und zieht die Hand schon beim Klingeln weg (Beginn der Konditionierung). Durch das Verknüpfen wird aus dem neutralen Reiz der Klingel ein bedingter Reiz und aus der unbedingten Reaktion eine bedingte Reaktion.
Im vierten Schritt ertönt nur noch die Klingel (bedingter Reiz) und die Versuchsperson zieht ihre Hand weg (bedingte Reaktion), merkt aber schnell, dass auf das Klingeln kein Loslassen des Balls folgt und lässt die Hand liegen.
Da das Individuum auf verschiedene Situationen nun einmal anders reagiert (z. B. so mutig ist und die Hand nicht wegzieht, wenn der Ball fallen gelassen wird), kann das Experiment dementsprechend auch unterschiedlich ausfallen. Das Prinzip des Experiments bleibt aber trotzdem erhalten.
