Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Bor (Serbien)

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bor
Бор
Wappen Karte
Bild:Sin escudo.svg
Basisdaten
Staat: Serbien
Bezirk: Bor
Fläche: 856 km²
Geografische Lage: Koordinaten: 44° 04′ N, 22° 06′ O44° 04′ N, 22° 06′ O
Höhe: 378 m ü. NN
Einwohner: 39.387 (2005)
Einwohner im Stadtbezirk: 55.046 (2005)
Bevölkerungsdichte: 64.3 Einwohner/km²
PLZ: 19210
Vorwahl: +381-(0)30
Kfz-Kennzeichen: BO
Website: www.bor030.net
Politik
Bürgermeister: Branislav Rankić (SRS)

Bor (serbisch Бор) ist eine Kupferminenstadt in Serbien mit einer der größten Kupferminen Europas. Sie ist auch gleichzeitig der Hauptverwaltungssitz bzw. die Hauptstadt des serbischen Bezirks Bor. Bor ist eine moderne Stadt in der Region Timočka Krajina. Sie ist umgeben von einigen Kurorten wie Banjsko Polje und Brestovačka Banja, sowie dem Bor-See und den Bergen Stol und Crni Vrh (dt. Schwarze Spitze).

1991 war Bor mit 60.000 Einwohnern noch eine der größten Städte Serbiens. Nach Angaben des Statistischen Büros der Republik Serbien hatte sie am 30. Juni 2005 54.046 Einwohner.

Wirtschaft

Am Rande der Stadt Bor befindet sich eine der größten Kupferminen Europas, mit deren Nutzung 1903 begonnen wurde. Es sind jedoch Hinweise aufgetaucht, dass die Mine schon in der Antike zur Kupfergewinnung benutzt wurde. Sie wurde durch Zufall (wieder-)entdeckt, als der tschechische Ingenieur Franjo Šistek Gold für den Belgrader Millionär Đorđe Vajfert suchte und auf Kupfer stieß. Von 1903 bis 1940 wurde der Abbau von Frankreich finanziert.

Seit 1990 und besonders während der Sanktionen gegen das damalige Jugoslawien ist der Umsatz der Mine im Vergleich zu den 1970er und 1980er Jahren rapide gesunken. Auch das fehlende Geld für neue Ausstattung und Maschinen ist ein Grund für die aktuellen Probleme. Trotzdem hat die Mine immer noch einen starken Einfluss auf die Stadt, denn die fast gesamte Wirtschaft der Region ist von ihr abhängig.

Geschichte

In Bors Umgebung steht seit 1856 einer der größten Paläste des Kaisers Aleksandar Karađorđević I., der auch als Quartier von Miloš Obrenović diente.

Persönliche Werkzeuge