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Bopfingen

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Bopfingen-wappen.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Koordinaten: Koordinaten: 48° 51′ N, 10° 21′ O48° 51′ N, 10° 21′ O
Höhe: 468 m ü. NN
Fläche: 77,00 km²
Einwohner: 12.616 (30. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73441
Vorwahl: 07362
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 010
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
73441 Bopfingen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Dr. Gunter Bühler
Bild:BopfingenStadtkirche.jpg
Stadtkirche und Ipf

Bopfingen ist eine Stadt im Ostalbkreis im äußersten Osten von Baden-Württemberg (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Bopfingen liegt am Nordrand des Härtsfeld und westlich des Nördlinger Ries im Tal der Eger, einem Nebenfluss der Wörnitz. Im Norden der Stadt liegt der 668 Meter hohe Ipf, der Schlossberg mit der Ruine Flochberg liegt südlich der Stadt.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an Unterschneidheim, im Nordosten an Kirchheim am Ries, im Osten an Riesbürg und an die bayerische Stadt Nördlingen, im Süden an die Stadt Neresheim, im Westen an die Stadt Lauchheim und die Kreisstadt Aalen.

Stadtgliederung

Zu Bopfingen gehören neben der namengebenden Kernstadt die Stadtteile Aufhausen, Baldern, Dorfen, Flochberg, Härtsfeldhausen, Itzlingen, Kerkingen, Meisterstall, Oberdorf, Oberriffingen, Schlossberg, Trochtelfingen und Unterriffingen.

Geschichte

Auf dem Ipf befinden sich eindrucksvolle Befestigungsanlagen aus der späten Bronze- und frühen Eisenzeit. Jüngste Ausgrabungen haben gezeigt, dass der Ipf in die Reihe der eindrucksvollen frühkeltischen Fürstensitze wie der Heuneburg oder dem Mont Lassois zu setzen ist. In römischer Zeit befand sich auf der Fläche des heutigen Oberdorf das römische Kastell Oberdorf (Opie). „Opie“ scheint eine prähistoristorische Bezeichnung für den Ipf zu sein.[1] Der Ort selbst ging aus einer um 500 gegründeten alemannischen Siedlung hervor, die 1153 zur Stadt erhoben wurde und seit 1241 Freie Reichsstadt war. 1802 verlor Bopfingen seine Reichsunmittelbarkeit und kam an Bayern, 1810 endgültig zu Württemberg.

Politik

Die Stadt ist Sitz der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bopfingen mit den Gemeinden Kirchheim am Ries und Riesbürg.

Bürgermeister

Seit Februar 2006 ist Dr. Gunter Bühler Bürgermeister der Stadt Bopfingen. Dr. Bühler ist Wirtschaftsgeograph und war zuvor im Bereich der Wirtschafts- und Strukturpolitik im Freisstaat Bayern tätig.

Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 31 Mitglieder an, 19 von der CDU, neun von der SPD und drei von den Freien Wählern.

Wappen und Flagge

In Gold ein schwarzer Adler, belegt mit einem von Rot und Blau gespaltenen Brustschild, darin eine goldene Hafte.

Die Bopfinger Stadtfarben sind Rot-Blau.

Städtepartnerschaften

Die Stadt unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

im Rahmen einer Dreier-Partnerschaft.

Wirtschaft

Verkehr

In Aufhausen, Bopfingen und Trochtelfingen halten Züge der Riesbahn AalenDonauwörth.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Im historischen Seelhaus von 1505 wird die Geschichte Bopfingens und seiner Umgebung aufgezeigt.
  • Stadtkirche Bopfingen beinhaltet den spätmittelalterlicher Flügelaltar (1472) von Friedrich Herlin.
  • Barockes Residenzschloss Baldern im Teilort Baldern mit einer großen Waffensammlung.
  • Das stolchsche Schloss im Teilort Trochtelfingen
  • Barocke Wallfahrtskirche in Flochberg „Unserer lieben Frau vom Roggenacker“
  • Gedenk- und Begegnungsstätte in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf. Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der einst größten jüdischen Gemeinde Ostwürttembergs.
  • Sendeturm des SWR für UKW und TV (bis 1993 auch für Mittelwelle) bei 10° 20′ 10″ östliche Länge und 48° 52′ 15″ nördliche Breite.
  • Ruine der Burg Flochberg im Ortsteil Schlossberg

Anmerkungen

  1. Dieter Planck: „Die Römer in Baden-Württemberg“. S. 48f. Theiss, Stuttgart 2005. ISBN 3-8062-1555-3

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Bopfingen – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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