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Boogie Nights

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Filmdaten
Deutscher Titel: Boogie Nights
Originaltitel: Boogie Nights
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Länge (PAL-DVD): 156 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Paul Thomas Anderson
Drehbuch: Paul Thomas Anderson
Produktion: Paul Thomas Anderson
Musik: Michael Penn
Kamera: Robert Elswit
Schnitt: Dylan Tichenor
Besetzung

Boogie Nights ist ein Spielfilm von 1997. Er porträtiert die pornografische Filmszene der späten 70er und frühen 80er Jahre aus Sicht des jungen Pornostars „Dirk Diggler“.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Einstieg eines Jungen ins Geschäft, sein kometenhafter Aufstieg und sein Fall in den Drogensumpf stehen gleichsam für eine Veränderung des Pornogeschäftes, das mit dem Aufkommen von Videorekordern schneller, schmutziger und gefühlloser zu werden scheint.

Bemerkungen

Der Film behandelt die amerikanische Pornoindustrie in den späten 70er, frühen 80er Jahren mit einer umfangreichen Filmmusik und detailtreuen Requisiten.

Der Charakter des Dirk Diggler spielt auf den realen Porno-Darsteller John Holmes an, der als „der Mann mit dem größten Schwanz der Welt“ galt und später an Aids starb. Der Film lässt seinen Figuren ihre Würde und erinnert inszenatorisch manchmal an Scorseses Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia.

Die Endszene vor dem Spiegel, als man Digglers Penis in nicht-erigiertem Zustand sehen kann ist eine Anspielung auf den Scorsese Film Wie ein wilder Stier, der von vielen Filmkritikern als der beste Film der 80er bezeichnet wird.

Kritiken

„In einem zweieinhalbstündigen Parforce-Ritt über Aufstieg und Fall eines Pornostars streift Anderson in einer Parabel auf die Filmindustrie und das Leben in Amerika durch die späten 70er und 80er Jahre und läßt überbordenden Witz und 'Lust for life' auf eine Welle voller Gewalt und Destruktivität prallen.“

– Blickpunkt Film

Wikipedia
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„Paul Thomas Anderson drehte einen ungewöhnlichen Streifen jenseits der Hollywood-üblichen Klischees. Leider hat der Film aber auch viele Längen. Obwohl diese das Vergnügen schmälern, handelt es sich immer noch um ein gekonntes Zeit-Porträt. Burt Reynolds - er ist hier so gut wie selten - und Julianne Moore waren als Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Schade, dass die Sexszenen recht müde wirken und das, obwohl Pornodarstellerinnen wie Nina Hartley mitspielen.“

– Prisma Online

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Auszeichnungen

Trotz seines für Hollywood anrüchigen Themas wurde der Film 1998 für drei Oscars nominiert. Für seine Rolle als Porno-Regisseur wurde Burt Reynolds für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. Auch Julianne Moore erhielt eine Nominierung als beste Nebendarstellerin für ihre Verkörperung der Amber Waves. Ebenfalls Oscar-nominiert: das Drehbuch von Paul Thomas Anderson. Allerdings wurde die Auszeichnung bei keiner der Nominierungen verliehen.

Weblinks

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