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Bodo Hombach

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Bodo Hombach (* 19. August 1952 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Politiker.

Der Fernmeldehandwerker (Lehre von 1967-1970 beim Fernmeldeamt in Duisburg) Bodo Hombach studierte von 1973 bis 1978 Sozialarbeit an der Fachhochschule Düsseldorf. Er arbeitete für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, bevor er von 1990 bis 1998 für die SPD Mitglied im nordrhein-westfälischen Landtag wurde. Er war vom 17. Juni 1998 bis 27. Oktober 1998 Landesminister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr in Nordrhein-Westfalen (Kabinett Clement I).

Im Oktober 1998 berief ihn Gerhard Schröder als Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts in sein Kabinett. Nach Bekanntwerden von Unstimmigkeiten bei der Finanzierung seines Eigenheimes trat er 1999 zurück und wurde im Juli 1999 „Special Coordinator of the Stability Pact for South-East Europe“ der EU. Pikanterweise bestand ein Teil seiner Aufgabe im Vorgehen gegen die Korruption in Südosteuropa. Diesen Posten verließ Hombach im Dezember 2001.

Hombach ist seit Februar 2002 Mit-Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe. Interessanterweise kaufte die WAZ-Gruppe seither bedeutende Teile der Medienlandschaft Bulgariens, dem vorhergehenden Tätigkeitfeld Hombachs zu seinen "Coordinator"-Zeiten.

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