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Bodenreinertragslehre
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Max Preßler begründete die Bodenreinertragslehre ab 1858
Die Bodenreinertragslehre ist eine von Max Preßler ab 1858 begründete forstwirtschaftliche Lehre, nach der mit der Waldfläche ein möglichst hoher Ertrag erzielt werden sollte.
Um einen möglichst hohen Holzertrag zu erreichen, wurden großflächig Fichten- und Kiefernwälder angelegt. Die Bodenertragslehre wurde nicht lange verfolgt und durch die Waldreinertragslehre von Karl Gayer ersetzt. Nach der Waldreinertragslehre muss sich der Wald keinen Gewinn erwirtschaften und nur die Kosten decken, die zur Begründung, Erhaltung, Ernte usw. ausgegeben werden.
Literatur
- Karl Hasel, Ekkehard Schwartz: Forstgeschichte. Ein Grundriss für Studium und Praxis. 2., aktualisierte Auflage. Kessel, Remagen 2002, ISBN 3-935638-26-4
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