Bode

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Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Bode (Begriffsklärung).

Die Bode ist ein linksseitiger Nebenfluss der Saale. Sie entspringt im Harz und ist 169 km lang. Ihr Name wird vom wilden, ungezügelten böhmischen Königssohn Bodo hergeleitet, der der Rosstrappensage nach als Zottelhund verwandelt im "Kronensumpf" im heutigen Bodetal die Krone der Brunhilde bewacht.

Sie ist in ihrem Quellgebiet am Brocken, dem höchsten Gipfel des Harz, weit verzweigt; die zwei wichtigsten Quellflüsse sind:

  • Kalte Bode (17 km); sie entspringt am Bodesprung in 860 m ü. NN
  • Warme Bode (23 km); ihr Quellgebiet ist das Bodebruch

Beide vereinigen sich unweit der früheren Königspfalz Bodfeld unmittelbar vor der Einmündung in die Talsperre Königshütte.

Weitere Zuflüsse der Bode sind die Rappbode und die Luppbode. Die Rappbode wird bei Wendefurth durch die Rappbode-Talsperre gestaut. Im Nordende dieser Talsperre vereinigt sich die Rappbode mit den beiden zuerst genannten Quellflüssen.

Die Bode windet sich zwischen Treseburg und Thale durch ein 17 km langes Engtal, das "Bodetal". Danach durchquert sie in geschwungenem bzw. eingedämmtem und begradigtem Lauf das Harzvorland, bis sie bei Nienburg in die Saale einmündet. Weitere bedeutende Bode-Nebenflüsse sind die Selke und die Holtemme. Weitere Städte an der Bode sind Quedlinburg, Wegeleben, Gröningen, Oschersleben, Hadmersleben, Egeln und Staßfurt. Das Bodetal und seine Städte bilden den Hintergrund für Theodor Fontanes Roman Cécile.

Weblinks

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