Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Bobo (Gesellschaft)
Aus Kefk.
Bobo – ein Neologismus zusammengesetzt aus den Wörtern bourgeois und Bohémien – bezeichnet eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Die Bobos sollen als Gewinner des Internet-Booms die Nachfolger der Yuppies sein. Sie zeichnen sich durch ausgeprägten Individualismus und einen Hang zu teuren Modeartikeln aus. Andererseits ist bei vielen auch das Bedürfnis anzutreffen, sich als Teil einer Szene anzusehen. Teilweise werden Subkulturen und gesellschaftlich schlechter gestellte Schichten kopiert, um Authentizität vorzutäuschen. Aus diesem Grund gab es einen Boom an Second Hand Läden. Der Begriff wurde bekannt durch das Buch "Die Bobos" von David Brooks.
In Wien gelten die ehemals bürgerlichen Bezirke Mariahilf (6.), Neubau (7.) und Josefstadt (8.), westlich der Innenstadt gelegen, sowie das Karmeliterviertel (2.) und Margareten (5.), heute als die "Bobo-Bezirke".[1] In Berlin sind es vor allem Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg. Hier werden die Bobos von Einheimischen meist "Schwaben" genannt.
Der Chanteur Renaud stellt mit "Les Bobos" (Rouge Sang, 2006) ein Portrait dieser sozialen Schicht dar.
Literatur
- Brooks, David (2001): Die Bobos. Der Lebensstil der neuen Elite, Ullstein: München. ISBN 3550071507
- Brooks, David (2002): Die Bobos. Der Lebensstil der neuen Elite, Econ Taschenbuch: München. ISBN 3548750788
- Brooks, David (2001): Bobos In Paradise - The New Upper Class And How They Got There, Simon & Schuster ISBN 0684853787
Weblinks
Quellen
- ↑ derstandard.at: "Alles im grünen Bereich" - Lokalaugenschein in den Bezirken 6, 7 und 8, den grünen Hochburgen Wiens, 2. Oktober 2006 / Printausgabe: 3. Oktober 2006
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bobo_%28Gesellschaft%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
