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Bo Yibo
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Bo Yibo (chin. 薄一波, Bó Yībō
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- * 17. Februar 1908 in Dingxiang, Shanxi; † 15. Januar 2007 in Peking ) war ein chinesischer Politiker.
Leben
Bo war seit 1925 Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas. Er war massgeblich an der Organisation des bewaffneten chinesischen Widerstandes gegen den Einmarsch Japans während des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Bo inkorporierte den Warlord Yen Hsi-shan in die Rote Armee, der mehr als 200.000 Mann stellte.
Während des Bürgerkriegs arbeitete Bo mit Liu Shaoqi zusammen, der später während der Kulturrevolution verurteilt und hingerichtet wurde. Nach dem Krieg war er erster Sekretär des Büros des Zentralkommittees der KP Chinas (1949 - 1954). Bis Dezember 1953 war Bo Finanzminister, verlor diesen Posten jedoch an Deng Xiaoping.
Er war von 1956 bis zum Beginn der Kulturrevolution und erneut von 1979 bis 1982 Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas, stellvertretender Premierminister, Vorsitzender der staatlichen Wirtschaftskommission sowie stellvertretender Vorsitzender des Staatsrates.
Während der Kulturrevolution wurde Bo von Jiang Qing aufgrund seiner prodemokratischen Aktivitäten als politischer Gefangener gefangen genommen. Er war 15 Jahre lang in Gefangenschaft. Auch seine Söhne und Töchter (Bo Xiyong, Bo Xilai, Bo Xicheng und Bo Xining) wurden festgesetzt oder in die ärmsten Gegenden Chinas geschickt.
Bo gehörte wie Deng Xiaoping, zu den so genannten "Acht Unsterblichen", die noch in den 1990er Jahren großen Einfluss auf die Politik in China ausübten. In diese Zeit fielen der Beginn der Wirtschaftsreformen und die Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Platz des himmlischen Friedens ("Tian'anmen-Massaker").
Sein Sohn Bo Xilai gehörte zu den aufstrebenden jungen Politikern und ist seit 2004 Handelsminister der Volksrepublik China.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bo Yibo |
| ALTERNATIVNAMEN | 薄一波 |
| KURZBESCHREIBUNG | Chinesischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 17. Februar 1908 |
| GEBURTSORT | Dingxiang, Shanxi |
| STERBEDATUM | 15. Januar 2007 |
| STERBEORT | Peking |
