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Blutkonserve
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Der Begriff Blutkonserve ist die umgangssprachliche Bezeichnung für bestimmte Blutprodukte. Meistens sind damit Erythrozyten-Konzentrate gemeint, da diese auch am häufigsten übertragen (transfundiert) werden. Ein Erythrozyten-Konzentrat ist ein mit den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) eines Spenders gefüllter reißfester Kunststoffbeutel, der zur Übertragung (Transfusion) von Erythrozyten an einen Empfänger dient.
Vollblut wird nur sehr selten zur Bluttransfusion verwendet. Das Blut wird stattdessen meistens in seine Bestandteile getrennt verabreicht.
Die Beutel enthalten je nach Typ etwa 300 ml Blut(-bestandteile). Der genaue Typ, die Blutgruppe, Untergruppen, die Blutformel und eine eindeutige Konservennummer sind mehrfach auf den Konservenbeuteln vermerkt und auf abziehbaren Etiketten aufgedruckt, um Abschreibfehler zu vermeiden. Die Konservennummern werden nach dem Eurocode-Standard vergeben. Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, welche Konserve von welchem Institut aufbereitet und ausgegeben wurde.
Zusätzlich werden den Blutkonserven gerinnungshemmende Stoffe zugesetzt, die die Haltbarkeit der Konserve erhöhen.
Alle Konserventypen müssen gekühlt aufbewahrt werden. Frischplasma-Konzentrate werden sogar tiefgefroren.
Siehe auch
Weblinks
- www.wissenschaft.de: Auch für Blut gilt: Je frischer, desto besser - Studie: Verwendung älterer Präparate vermindert Überlebenschancen nach Operationen
