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Blendenzahl
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Beide Artikel behandeln dasselbe Thema. -- 84.190.159.243 11:36, 30. Dez. 2006 (CET)
Die Blendenzahl ist eine Maßzahl, die die relative Öffnung der Blende eines Objektives beschreibt, und zwar relativ zu seiner Brennweite. Die Blendenzahl κ ist der Kehrwert des Verhältnisses des Durchmessers D der Eintrittspupille (d. i. des durch die Frontlinse betrachteten virtuellen Bildes der Blende im Objektiv) und der Brennweite f des Objektivs:

Dieses Verhältnis wird in der Regel als Bruch mit auf eins normiertem Zähler angegeben; die Blendenzahl κ ist dann der Nenner dieses Bruches. Daher rührt der auf den ersten Blick oftmals verwirrende Umstand, dass große Blendenzahlen für kleine Blendenöffnungen stehen und umgekehrt.
Objektive für Film- und Fotokameras besitzen gewöhnlich eine verstellbare Blende, um die Größe der Blendenöffnung nach den fotografischen Erfordernissen regulieren zu können. Die größte einstellbare Blendenöffnung ist durch die Bauart des Objektives vorgegeben, die kleinste durch den typischen Einsatzbereich des jeweiligen Objektives. Typische Wertebereiche der Blendenzahlen liegen bei Objektiven für Kleinbild-Kameras bei Werten zwischen 1,4 und 5,6 (größte Blende, Lichtstärke (Fotografie)) und gehen hinauf bis 16, 22 oder 32. Die Blendenzahlen von Objektiven für größere Kameras beginnen typischerweise bei 4,5 oder 5,6 und gehen bis 45, 64 oder gar 90. Große Blenden (kleine Blendenzahlen) erlauben kürzere Belichtungszeiten; kleine Blenden (große Blendenzahlen) ergeben größere Schärfentiefe.
Man schreibt häufig auch f / κ, also z.B. f/1,4.
In der Mikroskopie verwendet man an Stelle der Blendenzahl die numerische Apertur NA. Beide Größen sind umgekehrt proportional zueinander.
Weblinks
- Informationen zu Belichtung, Blende und Blendenzahl in Tom Striewischs Fotolehrgang
- Die Blendenzahl - nur für Experten aus dem Physik-Web für die 09. Klasse des Rupprecht Gymnasium, München
- Die Blendenreihe bei Minolta/Konica Minolta/Sony in 1/1, 1/2, 1/3, 1/4 und 1/8 EV Schritten
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