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Blaue Scheune
Aus Kefk.
Die Blaue Scheune in Vitte auf der Ostseeinsel Hiddensee ist in ihrer ursprünglichen Anlage ein niederdeutsches Fachhallenhaus aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Es beherbergte nicht nur die Scheune, sondern auch die Backstube und den Wohnbereich eines Müller- und Bäckermeisters.
Die Malerin Henni Lehmann erwarb das alte Gebäude um 1920. Sie ist auch die Urheberin des blauen Anstrichs, dem das Haus bis heute seinen Namen verdankt. Bekannt wurde die Blaue Scheune durch regelmäßige Ausstellungen des "Hiddenseer Künstlerinnenbundes". Diesem Kreis eng verbunden war neben Katharina Bamberg, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae auch die bekannteste Hiddensee-Malerin Elisabeth Büchsel.
In den 1950er Jahren erwarb der Maler Günter Fink das geschichtsträchtige Wohnhaus. Seitdem ist es wieder ein beliebter Anziehungspunkt für Kunstfreunde. Die Galerie des Künstlers steht der Öffentlichkeit in den Sommermonaten zweimal wöchentlich (mittwochs und sonntags) zur Besichtigung offen.
Die Blaue Scheune ist das letzte erhaltene Rauchhaus, so genannt, weil es keinen Kamin gab und der Rauch durch Ritzen und Spalten im Dach abzog.
Weblinks
Koordinaten: 54° 34' 11" N, 13° 6' 16" O
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