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Blackstone Group
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| The Blackstone Group | |
|---|---|
| Unternehmensform | |
| Gründung | 1985 |
| Unternehmenssitz | New York, Vereinigte Staaten |
| Unternehmensleitung |
|
| Mitarbeiter | ca. 750 (2006)[1] |
| Branche | Investmentverwaltung |
| Webadresse | www.blackstone.com |
Die US-amerikanische Investmentfirma The Blackstone Group wurde 1985 vom früheren US-Handelsminister Peter George Peterson und von Stephen A. Schwarzman gegründet. Ihre Gesamtinvestitionen belaufen sich laut eigenen Angaben bis zum 31. März 2005 auf 16,6 Milliarden US-Dollar.
Inhaltsverzeichnis |
Firmenprofil
Die Firma beschäftigt fast 700 Angestellte und hat Sitze in New York, Atlanta, Boston, Los Angeles, Mumbai, London, Paris und Hamburg. Den Vorsitz über den Aufsichtsrat führen die beiden Gründer Peterson und Schwarzman. Geschäftsbereiche sind unter anderem Private Equity und Unternehmensberatung. Momentan ist Blackstones Private Equity Group zum Beispiel an Unternehmen der Industrie (Celanese, TRW Automotive, Nalco), der Medien- und Unterhaltungsbranche (Merlin Entertainments Group, Universal Studios Orlando, Cineworld, Houghton Mifflin), Energie und Entsorgung (Allied Waste, Texas Genco), Verpackung (Graham Packaging), Gesundheitswesen (Southern Cross Healthcare), Gastronomie (Spirit Group) beteiligt.
Laut eigenen Angaben plant Blackstone jedoch, verstärkt Geschäfte in Europa zu tätigen. Im „International Advisory Board“ des Unternehmens sind daher z.B. unter anderem Roland Berger (als „Chairman of Blackstone Germany“) und Ron Sommer vertreten.
Geschichte
Ende April 2006 erwarb Blackstone für 2,68 Mrd Euro einen 4,5%-Anteil an der Deutschen Telekom von der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die weitere 17,5 Prozent an der Telekom hält. Blackstone verpflichtete sich, die Aktien für mindestens zwei Jahre zu halten.
Seit Ende November 2006 versucht Blackstone für erst 36 Milliarden US-Dollar, mittlerweile für über 38 Mrd. USD die amerikanische Immobilienfirma Equity Office Properties zu übernehmen. [1]; die Übernahme gelingt Anfang Februar 2007 für 39 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden.
Engagement auf dem Wohnungsmarkt
Ende 2004 übernahm Blackstone 31.000 Wohnungen von der Beteiligungsgesellschaft WCM für 1,4 Milliarden Euro. Es handelt sich dabei um den Wohnungsbestand der Kieler Wohnungsbaugesellschaft mit 9.500 Wohnungen. Ferner um 3.800 Wohnungen in Wuppertal, 5.800 in der Region Mönchengladbach sowie 500 in weiteren Regionen. Diese werden nun zum Verkauf angeboten.
Es wird öffentlich kritisiert, dass die Darlehenszinsen für die Übernahme durch die Mieteinnahmen getragen werden. Ferner wird kritisiert, dass Investitionen des öffentlichen Wohnungsbaus nun auf dem Freien Markt verschleudert werden.[1]
Heuschrecken-Kontroverse
Beteiligungsgesellschaften wie die Blackstone Group waren im April 2004 Anlass für die Heuschreckendebatte in Deutschland. Franz Müntefering sprach damals von Finanzinvestoren als „Heuschrecken“. Im Zuge der steigenden Investitionen in Deutschland nahm der Mitgründer und derzeitige Vorstandschef der Blackstone Gruppe Stephen Schwarzman darauf Bezug und fragte die Bundeskanzlerin Angela Merkel im November 2006, wie es denn sein könnte, dass er von einem Minister ihres Kabinetts als Insekt betrachtet werde.[1]
Quellen
Weblinks
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