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Bit blit
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Als Bit blit (auch: BitBlt oder ähnliches, für bit block transfer) bezeichnet man einen Computerbefehl, der für das schnelle Kopieren und Verschieben von Speicherinhalten (Blitting) zuständig ist. Bit blit kann entweder als Softwareprozedur oder als Grafikkartenbefehl implementiert werden; in letzterem Fall bezeichnet man den dazugehörigen Chip auch als Blitter.
Blitting wird vor allem zur Beschleunigung der Grafikausgabe verwendet. Dabei werden Bildbereiche verschoben oder kopiert oder zwei Rastergrafikteile zu einem zu kombiniert. Die CPU wird beim Einsatz des Blitters nicht belastet. Das Konzept wurde von Dan Ingalls am Forschungszentrum Xerox PARC für den Xerox Alto Computer entwickelt. Bei älteren Computern war die CPU oft zu langsam, um große Datenblöcke schnell im Speicher zu kopieren. Die Aufgabe übernahm ein Spezialchip bzw. Co-Prozessor, der besagte Blitter. Viele Homecomputer wie der Amiga (Amiga Blitter) und manche Atari ST Modelle besaßen einen Blitter. Hiermit wurde es auch möglich, die CPU mit anderen Aufgaben zu beschäftigen während der Blitter Bildschirmdaten manipulierte.
Auch in die Welt der PC-kompatiblen X86-Prozessor-Rechner fand Blitting Eingang. Zunächst wurden solche Grafikkarten auch als „Windows-Beschleuniger“ bezeichnet, weil sie den Prozessor von der Notwendigkeit entlasteten, die Daten über den ISA-Bus zu übertragen. Man spricht hier auch von 2D-Beschleunigung. Sie obliegt, wie auch die später eingeführte 3D-Beschleunigung, dem Grafikprozessor.
