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Biotische Umweltfaktoren
Aus Kefk.
Als biotisch werden Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind. Sie ergeben sich aus den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arten innerhalb eines Ökosystems.
Im Gegensatz dazu stehen abiotische Umweltfaktoren, die unbelebte Interaktionspartner darstellen.
Wechselbeziehungen mit zwei Arten (Bi-systeme)
Beim Zusammenleben verschiedener Arten im gleichen Gebiet wird gewöhnlich mindestens eine der Arten davon beeinflusst. Dieser Einfluss kann von Vorteil oder von Nachteil sein.
- Antibiose: Negativer Effekt auf mindestens einen Partner
- Konkurrenz (Ökologie): Negativ für beide Seiten
- Parasitismus: Positiv für den Parasiten, negativ für den Wirt
- Räuber-Beute-Beziehung: Positiv für den Räuber, negativ für die Beute
- Amensalismus: Negative Auswirkung für eine Art, ohne Auswirkung für die andere
- Neutralismus: Keine gegenseitige Beeinflussung
- Probiose: Kein negativer Effekt, aber positiver Effekt auf mindestens einen Partner, in einem Bisystem
- Kommensalismus: Vorteil des einen Partners, keine Auswirkung auf den anderen
- Symbiose: Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil
- Mutualismus: Fakultatives Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil
- Wirt-Gast-Beziehung
- Kooperation: etwa heterospezifische Tierherden
- Eusymbiose: Obligatorisches Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil
- Mutualismus: Fakultatives Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil
Siehe auch
Ökologie, Biotop, ökologische Nische
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