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Biom

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Biom, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Ein Biom ist ein Großlebensraum der Erde mit mehr oder weniger einheitlichen Klimabedingungen, Pflanzentypen, Vegetationsformen und charakteristischen Tierformen.

Biome der Erde

Zonobiom; Klima Bodenzone Vegetationszone
I Äquatoriales; mit Tageszeitenklima, meist immerfeucht (perhumid) Äquatoriale Braunlehme, ferrallistische Böden-Latosole Immergrüner tropischer Regenwald; jahreszeitliche Aspekte fast fehlend
II Tropisches; mit Sommerregenzeit und kühler Dürrezeit (humid-arides) Rotlehme oder Roterden, fersiallitische Savannenböden Tropischer laubabwerfender Wald oder Savannen
III Subtropisches; arides Wüstenklima, spärliche Regenfälle Sieroseme oder Syroseme (rohe Wüstenböden), auch Salzböden Subtropische Wüstenvegetation, Gesteine bestimmen das Landschaftsbild
IV Mediterranes; mit Winterregen und Sommerdürre (arid-humides) Mediterrane Braunerde, oft fossile Terra rossa Hartlaubgehölze (Sklerophylle), gegen längeren Frost empfindlich
V Warmtemperiertes; (Lorbeerwald), oft mit Sommerregenmaximum oder mild-maritimes Rote oder gelbe Waldböden, leicht podsolig Temperierter immergrüner Wald, etwas frostempfindlich
VI Nemorales; typisch gemäßigtes, mit kalten Wintern Wald-Braunerde oder graue Waldböden (oft lessiviert) Nemoraler, im Winter kahler Laubwald, frostresistent
VII Kontinentales; arid-gemäßigtes, mit kalten Wintern Tschernoseme, Kastanoseme, Buroseme bis Sieroseme Steppen bis Wüsten, nur Sommerzeit ist heiß, frostresistent
VIII Boreales; kalt-gemäßigtes, mit kühlen Sommern (lange Winter) Podsole oder Rohhumus-Bleicherden Boreale Nadelwälder (Taiga), sehr frostresistent
IX Polares; arktisches und antarktisches, mit sehr kurzen Sommern Humusreiche Tundraböden mit starken Solifluktionserscheinungen Baumfreie Tundravegetation, meist über Permafrostboden

Die Übergänge zwischen den einzelnen Zonobiomen der Erde bezeichnet man als Zono-Ökotone. So z.B. den Übergang vom subtropisch-ariden zum mediterranen Zonobiom als Ökoton III-IV. Diese zusätzliche Einteilung ist sinnvoll, da die meisten Wechsel zwischen Zonobiomen nicht abrupt, sondern allmählich geschehen.

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