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Biograd na Moru

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Biograd na Moru
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Biograd na Moru
Basisdaten
Staat: Bild:Civil Ensign of Croatia.svg Kroatien
Gespanschaft: Zadar
Koordinaten: Koordinaten: 43° 56' N, 15° 26' O43° 56' N, 15° 26' O
Höhe: m ü. A.
Einwohner: 5.259 (2001)
Telefonvorwahl: (+385) 023
Postleitzahl: 23 210
Kfz-Kennzeichen: ZD
Bootskennzeichen: BG
Struktur und Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Darko Eškinja (HDZ)
Webpräsenz:
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Biograd_na_Moru, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Biograd (ital. Zaravecchia, ung. Tengerfehérvár) ist eine Stadt in Kroatien.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Biograd wird seit Mitte des 10. Jahrhunderts als Stadt erwähnt (Konstantin Porphyrogennetos). Im 11. Jh. ist sie Sitz der kroatischen Könige. Um 1059 wird sie Bischofssitz; im selben Jahr wird das Benediktinerkloster St. Johannes gegründet, im Jahr 1069 das Frauenkloster St. Thomas. Im Jahr 1102 wird König Koloman von Ungarn in Biograd zum kroatischen König gekrönt. 1125 zerstören die Venezianer die Stadt. Die Zeit der venezianisch-türkischen Kriege hinterlässt tiefe Spuren. Besonders schwer sind die Zerstörungen im Jahre 1646.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Kern der alten Siedlung liegt auf einer kleinen Halbinsel. Die Stadtmauer mit Rundtürmen blieb bis zum Ende des 19. Jh. erhalten. Die Reste des Doms, einer dreischiffigen Basilika, sind vollkommen zerstört, die Reste der Klosterkirche St. Johannes, einer weiteren dreischiffigen Basilika, konnten erforscht und vor dem Zerfall bewahrt werden. Von der Thomaskirche sind nur geringe Reste erhalten. Außerhalb der alten Siedlung wurden die Ruine einer kleineren einschiffigen Kirche mit Apsis sowie altkroatische Gräber entdeckt. Die 1761 erbaute Pfarrkirche St. Anastasia birgt barocke Altäre, einer davon weist eine Goldfassung auf. Außerhalb der alten Siedlung stehen die kleinen Kirchen St. Rochus und St. Anton (1850). In der weiteren Umgebung gibt es vorgeschichtliche Fundstätten und Reste eines antiken Aquädukts. Im Heimatmuseum sind eine archäologische Sammlung mit vorgeschichtlichen, antiken und altkroatischen Exponaten sowie Überreste von Schiffsfrachten aus dem Ende des 16. Jh. zu sehen.

Partnerstädte

Weblinks

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