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Billy Bob Thornton
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William Robert „Billy Bob“ Thornton (* 4. August 1955 in Hot Springs, Arkansas, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Sänger.
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Leben
Das erste Mal war er im Fernsehen in der NBC-Sitcom Hearts Afire zu sehen, bei der auch John Ritter und Markie Post mitspielten. Kritiker wurden erstmals durch seine Rolle als Bösewicht in One False Move auf ihn aufmerksam. Außerdem hatte er kleinere Rollen in den Filmen Indecent Proposal, On Deadly Ground und Tombstone.
1996 schrieb er den Film Sling Blade, bei dem er Regie führte und in dem er mitspielte. Dieser ist eine Erweiterung des Kurzfilms Some Folks Call It a Sling Blade. Es geht dabei um Karl Childers, einen geistig Behinderten. Für das Drehbuch gewann Thornton einen Academy Award, außerdem wurde er in der Kategorie Bester Schauspieler nominiert. Der Film machte ihn zum Star.
Thornton ist mittlerweile auf der A-Liste der Hollywood-Schauspieler angelangt. Da er im Süden der USA in einer kleinen Stadt aufwuchs, spielt er oft ganz normale Menschen. Sogar in seiner Rolle als Davy Crockett in The Alamo aus dem Jahre 2003 schaffte er es, die menschliche Seite des Charakters in den Vordergrund zu rücken.
Thornton hat außerdem eine Karriere als Sänger begonnen. Er singt im Rock-’n’-Roll-Stil Americana. Er veröffentlichte bereits drei CDs: Private Radio (2001), The Edge of the World (2003) und Hobo (2005).
Er heiratete bereits fünf Mal, seine letzte Ex-Frau ist die Schauspielerin Angelina Jolie. Die deutsche Synchronstimme wird von Till Hagen gesprochen.
Thornton hat eine Phobie vor den Barthaaren des ehemaligen Premierministers Benjamin Disraeli. Dies gestand er auch in einem Interview [1], nachdem sie ihm die Dreharbeiten zu Tatsächlich ... Liebe erschwert hatte. Ein Gerücht ist hingegen, dass Thornton Angst vor orangefarbenen Lebensmitteln hat.
Filmografie
- 1992: One False Move
- 1993: Blood in, Blood out
- 1993: Ein unmoralisches Angebot (Indecent Proposal)
- 1993: Tombstone
- 1994: On Deadly Ground
- 1995: Dead Man
- 1996: Sling Blade
- 1997: U-Turn – Kein Weg zurück
- 1998: Primary Colors
- 1998: Armageddon
- 1998: Ein einfacher Plan (A Simple Plan)
- 1999: Turbulenzen – und andere Katastrophen (Pushing Tin)
- 2001: Banditen! (Bandits)
- 2001: Daddy and Them
- 2001: The Man Who Wasn’t There
- 2001: Monster's Ball
- 2002: Behind the Badge – Mord im Kleinstadtidyll (The Badge)
- 2002: Waking Up in Reno
- 2003: Levity
- 2003: Ein (un)möglicher Härtefall (Intolerable Cruelty)
- 2003: Bad Santa
- 2003: Tatsächlich ... Liebe (Love Actually)
- 2004: The Alamo
- 2004: Friday Night Lights - Regie: Peter Berg
- 2005: Die Bären sind los
- 2007: The Astronaut Farmer
Diskografie
- Private Radio (CD) - Universal Records - 2001
- The Edge of the World (CD) - Sanctuary Records - 2003
- Hobo (CD) - Big Deal Records - 2005
Weblinks
- Billy Bob Thornton in der Internet Movie Database
- Offizielle Webpräsenz
- Prisma Online - mit TV-Hinweisen
Quellen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Thornton, Billy Bob |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 4. August 1955 |
| GEBURTSORT | Hot Springs, Arkansas, USA |
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