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Marschlande

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Basisdaten Marschlande
Staat: Deutschland
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Hamburg-Bergedorf
Ortsamtsbereich: Vier- und Marschlande
Vorwahl: 040
Kfz-Kennzeichen: HH

Zu den Marschlanden gehören die 7 Hamburger Stadtteile:


Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wie die Vierlande gehören die Marschlande zu den Flussinseln im Urstromtal der Elbe . Im Gegensatz zu den Vierlanden ist der Boden jedoch sandig und daher weniger zur Landwirtschaft geeignet. Erste Eindeichungen wurden im 12. Jahrhundert vorgenommen.


Stadtteile

Allermöhe

Dieses ehemalige Obstanbaugebiet wird in eine Wohnsiedlung umgewandelt:

Neuallermöhe-Ost (Stadtteil Bergedorf) und Neuallermöhe-West (Stadtteil Allermöhe)


Billwerder und Moorfleet

Basisdaten Billwerder
Staat: Deutschland
Fläche: 9,5 km²
Einwohner: 1275 (2003)
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.
Basisdaten Moorfleet
Staat: Deutschland
Fläche: 4,3 km²
Einwohner: 1107 (2003)
Bevölkerungsdichte: 259 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.


Infrastruktur

Autobahn

"Hamburg-Moorfleet" ist eine Anschlussstelle der BAB 1 und speziell für die Industrie gefertigt worden.

Schienenverkehr
Der S-Bahnhof „Billwerder-Moorfleet“

Die Station Billwerder-Moorfleet wurde am 7. Mai 1842 als Bedarfshaltepunkt der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn eröffnet. Der S-Bahnbetrieb mit Gleichstromzügen begann am 1. Juni 1958. Die Hamburger Marschbahn kreuzte hier im rechten Winkel von 1928 bis 1952 auf der Strecke von Billbrook nach Zollenspieker .

Weblinks



Ochsenwerder

Basisdaten Ochsenwerder
Staat: Deutschland
Fläche: 14,1 km²
Einwohner: 2288 (2003)
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.

Geschichte

Am 23. April 1395 wurde Ochsenwärders an die Stadt Hamburg verkauft. Der Vorbesitzer war der Graf von Holstein.

Bauwerke

Die 1673/74 erbaute Kirche St. Pankratius. Sie steht unter Denkmalschutz. Der Orgelbauer Arp Schnitger erstellte die Orgel in den Jahren 1707/08.

Weblinks


Reitbrook

Basisdaten Reitbrook
Staat: Deutschland
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Hamburg-Bergedorf
Fläche: 6,9 km²
Einwohner: 501 (2003)
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.

In Reitbrook bestimmen Milchhöfe und Getreideanbau das Bild. Durch den sandigen Marschboden ist der Anbau von Gemüse hier nicht möglich.

Geschichte

Zwischen 1202-27 gehörte Reitbrook zu Dänemark und fiel danach mit den Marschlanden an Holstein. In der Mitte des 14.Jh. geht Reitbrook teilweise in den Besitz des Klosters Reinbek über. 1724 verpfändete Herzog Karl Friedrich Reitbrook für zwanzig Jahre an Hamburg. Sein Sohn Karl Peter Ulrich löst das Gebiet jedoch rechtzeitig wieder aus.


Im Rahmen des "Gottorper Vergleich" geht Reitbrook 1768 in Hamburger Eigentum über.

Bauwerke

Bild:Reitbrooker Mühle Hamburg.jpg
Die Reitbrooker Mühle beherbergt heute einen Getreide- und Futtermittelhandel

Geschichte

Weblink, Quellen



Spadenland

Basisdaten Spadenland
Staat: Deutschland
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Hamburg-Bergedorf
Fläche: 3,4 km²
Einwohner: 451 (2003)
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.

Weblink





Tatenberg

Basisdaten Tatenberg
Staat: Deutschland
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Hamburg-Bergedorf
Fläche: 3,1 km²
Einwohner: 486 (2003)
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Geografische Lage: 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L.

Tatenberg wurde 1315 erstmals urkundlich unter dem Namen "Tadekenberghe" erwähnt. Es war bis 1630 getrennt von Ochsenwerder bedeicht, da ein Nebenarm der Bille, der Binnen Rehden, die Orte voneinander trennte. Der Ortsname könnte auf einen früheren Lagerplatz von nomadisierenden Zigeunern hinweisen. Im norddeutschen Raum gab es seit dem Mittelalter abseits der Städte Plätze mit der Bezeichnung Taternberg , Taternhorst, Taternpfahl. Tatern für Zigeuner leitet sich ab von Tartaren , für die diese Bevölkerungsgruppe damals gehalten wurde.

Bauwerke

Schleuse Tatenberg , sie stellt die Verbindung zur Dove Elbe her.



Moorwerder

Moorwerder, westlich der Norderelbe an der Südostspitze der Insel Wilhelmsburg gelegen, ist heute Teil des gleichnamigen Stadtteils. Es gehört jedoch zum Kirchspiel Ochsenwerder und wurde als Teil der Marschlande bezeichnet, da es bis zum Zusammenschluss von Hamburg und Harburg-Wilhelmsburg von Bergedorf verwaltet wurde.

Weblink Moorwerder


Siehe auch

Weblinks

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Wikipedia
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