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Bildstrich
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Bei Filmkopien wird der Bildstrich fälschlicherweise oft dem 16:9-Formatbalken gleichgesetzt; dieser ist hingegen optional und hat zur Aufgabe die außerhalb liegenden Teile des Filmbildes abzudecken (in der Regel ist er schwarz, ärgerlicherweise manchmal weiß (Kopierwerksfehler)), damit u. a. das Bildformat korrekt bestimmt werden kann.
Heute ist in den USA das Vollbild sehr beliebt, das nur einen Bildstrich jedoch keinen Balken aufweist. Die Bildfenstermaske begrenzt das Filmbild im Kinoprojektor auf das gewünschte Seitenverhältnis von 1:1,85 oder andere, im Fernsehen hingegen wird fast das gesamte Bild (Normalbild, 4:3 oder 16:9) gezeigt, was dazu führt, dass tlw. Mikrofone sichtbar werden und die Bildkomposition unter Umständen darunter leidet.
Im Kino
Als „Bildstrich“ oder Versetzer wird auch der Zustand im Kino bezeichnet, wenn dieser sichtbar wird – wenn also der Vorführer nach einem Filmriss oder beim Aneinanderkleben der einzelnen Akte sich um ein bis drei Perforationslöcher vertan hat. Auf der Leinwand ist das Bild dann geteilt: die Füße sind im oberen Rahmen, die Köpfe der Darsteller im unteren Bildbereich. Durch einfaches Verschieben des Bildfensters im Projektor (geht in vielen Kinos auch ferngesteuert aus dem Saal) kann das temporär korrigiert werden.
Siehe auch
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