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Bildraum
Aus Kefk.
Unter dem Bildraum eines Optischen Systems versteht man den Raum aller Bildpunkte, auf die das System einen Objektpunkt abbilden kann. Der Bildraum ist der gesamte dreidimensionale Raum
.
Die Bezeichnung Bildraum sagt aus, dass die darin enthaltenen Punkte als Bildpunkte aufgefasst werden, d. h. die Lichtstrahlen, die den Bildpunkt ergeben, treten aus dem optischen System aus, nachdem sie durch dieses hindurchgegangen sind. Wenn diese Strahlen zu Geraden verlängert werden, schneiden sie sich in dem Bildpunkt.
Ein Bildpunkt muss also nicht hinter dem optischen System liegen, sondern kann auch mitten im System oder davor liegen. Einen Bildpunkt bezeichnet man als reell, wenn er hinter der letzten Fläche liegt, man also dort eine Mattscheibe oder einen Film bzw. Bildsensor platzieren kann, um das vom System erzeugte Bild aufzufangen. Anderenfalls nennt man ihn virtuell, d. h. er existiert nur als gedachter Punkt, wo sich die aus dem System kommenden Strahlen schneiden. Ein solcher virtueller Bildpunkt kann ein Objektpunkt für ein anderes, nachgeschaltetes optisches System sein.
Siehe auch: Objektraum.
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