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Big Apple

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Big Apple ist der Spitzname der US-amerikanischen Metropole New York.

Der Name Big Apple taucht erstmals 1909 in Edward S. Martins Buch The Wayfarer in New York auf. Dort schrieb er, dass der Rest der Vereinigten Staaten „gerne denkt, dass der Big Apple einen unausgewogenen Anteil des nationalen Saftes bekommt“.

In den 20er Jahren machte der Sportjournalist John J. Fitz Gerald den Begriff "Big Apple" in seiner Kolumne mit dem Titel "Around The Big Apple" über die New Yorker Pferderennszene populär. Eigenen Aussagen zufolge hatte Fitz Gerald den Begriff von afro-amerikanischen Stallburschen in New Orleans, die die New Yorker Rennszene als "Big Apple" bezeichnet hatten. Der Spitzname bezieht sich auf den Stellenwert der New Yorker Rennbahnen Belmont Park und Aqueduct, wo im Pferderennsport "Big Money", das große Geld, zu verdienen war. Für die Pferde, denen das Geld nicht zugute kam, gab es parallel zum "Big Money" den "Big Apple", den großen Apfel.

In der Jazzszene wurde der Begriff "Big Apple" in den 1930er Jahren zum feststehenden Ausdruck für Harlem und New York als Jazzmetropole der Welt. Damals benutzten ihn Jazzmusiker in folgender Redewendung: Auf dem Baum des Erfolgs hängen viele Äpfel, aber wenn du New York pflückst, dann pflückst du den größten von allen, den "Big Apple".

Der Begriff verlor seine Popularität in den 1950ern, wird aber seit einer Promotionskampagne des New York Convention and Visitors Bureau in den 1970ern wieder öfter verwendet.

Literatur

  • Gerald Cohen: Origin of New York City's Nickname "The Big Apple", 1991, ISBN 3631437870

Weblinks

Wikipedia
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