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Bifter
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Dringender Fakeverdacht. Ich habe den Begriff noch nie gehört, obwohl ich Deutschschweizer bin (wo der Begriff verwendet werden soll) und in der Luftwaffe war (wo der Begriff herkommen soll). Quellensuche war auch erfolglos. -- Stefan506 00:47, 27. Nov 2005 (CET)
| Bild:Merge-arrows.png | Dieser Artikel überschneidet sich mit Warentrenner. Hilf mit, die Artikel unter einem Lemma zu vereinigen oder inhaltlich besser voneinander abzugrenzen. Zur Diskussion über dieses Problem. Bitte äußere dich dort auch, bevor du diesen Baustein ohne Änderungen entfernst; dort sollte auch der Grund zum Setzen dieses Bausteins stehen. A.Hellwig 14:43, 26. Nov 2005 (CET) |
Die Bezeichnung Bifter, oder fälschlicherweise auch Bivter ist ein in Teilen der Deutschschweiz gebräuchliches Wort. Andere Bezeichnungen sind Toblerone, NäKuBi, (nächster Kunde bitte) oder aber auch Kundenabstandhalter. In Deutschland verwendet man dafür meist den Begriff Warentrenner oder Kundentrennstab. Einen offiziellen Begriff gibt es allerdings nicht. Mit einem Bifter werden diejenigen Klötze bezeichnet, die bei Kommissionen in Warenhäusern die eine von der anderen auf dem Förderband trennt. Die im Handel gebräuchliche Bezeichnung lautet "Separator".
Inhaltsverzeichnis |
Andere Schweizer Sprachregionen
In der lateinischen Schweiz ist der Begriff noch nicht gebräuchlich, seine Verwendung setzt allerdings langsam ein, insbesondere in der jüngeren Generation. Im Französischen wird gängigerweise das Wort "le biftèr" und im Italienischen das Wort "il biftello" verwendet. Für die rätoromanische Sprache gibt es keine allgemeingültige Form, meistens wird allerdings das deutsche Pendant verwendet.
Anwendung
Der Bifter wird vom Kunden auf das Fliessband des Warenzellenkassenstandes von Supermärkten vor hinter seine Waren gelegt, um diese von den Waren anderer Kunden zu trennen. Häufig ist er von prismatischer Gestalt mit einer Länge von rund 30 cm. Bei der Kassiererin oder dem Kassierer angekommen, wird der Bifter auf eine schienenförmige Ablage gefädelt, und in Gegenrichtung des Bandes geschoben, damit auch die nachfolgenden Kunden ihre Ware voneinander trennen können.
Ursprünglich die Inschrift "nächster Kunde" tragend, wurde er sehr bald als Werbefläche, insbesondere für an der Kasse feilgebotene Zigaretten, genutzt.
Bifter dürften mit der Einführung der Warentransportbänder an Supermarktkassen aufgekommen sein. Lange Zeit fristeten diese jedoch ein praktisch völlig unbemerktes Dasein – und konnten mangels einer zutreffenden Bezeichnung oft nur mit allgemeinen Begriffen wie Kassen-Dingens benannt werden.
Verschiedene Arten von Biftern
Bifter werden vorzüglicherweise in Warenhäusern, insbesondere in der Migros und dem Coop verwendet. Auf den meisten Biftern befindet sich eine spezielle Werbung des Unternehmens. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Biftern:
- Produktunabhängige Bifter (allgemeine Bifter)
- Warenspezifische Bifter
Die produktunabhängigen oder allgemeinen Bifter haben meist eine allgemeine Werbung des Unternehmens oder damit verbundenen Aktionen wie z.B. ein Punkteprogramm oder ein spezieller Rabatt. Warenspezifische Bifter werben für eine bestimmte Ware und werden seltener eingesetzt.
Bifter werden manchmal auch aufgrund des Materials unterschieden. So gibt es
In der Schweiz sind in den urbanen Gebieten die Plastikbifter stärker verbreitet. Die Holzbifter sind meistens älter. Eine Ausnahme davon bilden Handelsketten, die Werkmaterialien verkaufen.
Begriffsgeschichte
Die Entstehung des Begriffs ist unklar. Manche gehen davon aus, dass er eine Spontanbildung der urbanen Subkultur darstellt. Es ist allerdings eher anzunehmen, dass sich der Begriff unter Soldaten in der Schweizer Luftwaffe gebildet hat, denn dort ist er sehr gebräuchlich. Gerüchten zufolge soll der Begriff von einem Feldprediger abgesegnet worden sein.
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