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Biessenhofen
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Biessenhofen.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Verwaltungsge- meinschaft: | Biessenhofen | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 47° 50′ N, 10° 38′ O47° 50′ N, 10° 38′ O | |
| Höhe: | 710 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,02 km² | |
| Einwohner: | 4023 (30. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87640 | |
| Vorwahl: | 08341 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 112 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Biessenhofen Füssener Str. 12 87640 Biessenhofen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erwin Fahr (Freie Wählergemeinschaft) | |
Biessenhofen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Biessenhofen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Biessenhofen liegt in der Planungsregion Allgäu.
Es existieren folgende Gemarkungen: Biessenhofen, Ebenhofen, Altdorf, Hörmanshofen und den Weilern Kreen und Weiss
Urkundliche Ersterwähnung datiert aus dem Jahre 929
Geschichte
Biessenhofen gehörte zum Hochstift Augsburg. Auch gab es auf dem heutigen Gemeindegebiet die 1551 aus den Restbeständen der Herrschaft Kemnat durch Simprecht von Benzenau begründete kleine Herrschaft Ottilienberg mit dem Zentrum Dorf und Gericht Altdorf. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehören die Orte im Gemeindegebiet zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die politischen Gemeinden. Die heutige Gemeinde Biessenhofen besteht seit 1976 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Biessenhofen, Ebenhofen, Altdorf, Hörmanshofen und Kreen, wobei der Name der Gemeinde erst durch eine Bürgeranhörung und eine Regierungsverordnung festgelegt wurde.
Zu Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich in Biessenhofen aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ein großes Entlassungslager der US-Armee.
Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.207, 1987 dann 3.806 und im Jahr 2000 4.036 Einwohner gezählt.
Politik
Bürgermeister ist Erwin Fahr (Freie Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.551 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 890 T€.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 26, im produzierenden Gewerbe 766 und im Bereich Handel und Verkehr 175 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 134 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.306. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es drei, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 56 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.446 ha. Davon waren 1.419 ha Dauergrünfläche.
Größter Arbeitgeber in Biessenhofen ist ein Werk des Nestlé-Konzerns, die ehemalige "Allgäuer Alpenmilch AG" (noch früher "Alpursa"). Hergestellt werden verschiedene Milchprodukte (früher u.a. die "Bärenmarke").
Verkehr
Biessenhofen liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt der Bahnlinien Füssen-Augsburg/bzw. -München und Kempten-Augsburg/ bzw. -München, sowie am Schnittpunkt der Bundesstraßen B 12 und B 16.
Bildung
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 125 Kindern
- Volksschulen: 2 mit 28 Lehrern und 478 Schülern
Weblinks
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