Bezirk Marzahn-Hellersdorf

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Marzahn-Hellersdorf
Bezirk von Berlin</small>

Bild:Berlin marzahn-hellersdorf.png
Koordinaten Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de&params=52.53972
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Fläche 61,8
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 km²

Einwohner 249.802
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(30. Nov. 2006
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)

Bevölkerungsdichte 4042
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Einwohner/km²
Website BA Marzahn-Hellersdorf
Durchschnittsalter 39,6 Jahre (2004)
Bezirksschlüssel 10
Politik
Bürgermeister Dagmar Pohle (Die Linkspartei)
Sitzverteilung (BVV 2006)
Linke.PDS SPD CDU NPD Grüne FDP WASG
22 15 7 3 3 3 2
Bild:Sitzverteilung BVV Marzahn-Hellersdorf 2006.png
Quelle: Statistisches Landesamt Berlin
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Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist der 10. Verwaltungsbezirk von Berlin. Er entstand 2001 durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Marzahn und Hellersdorf, die zu Zeiten der DDR zu Ost-Berlin gehörten.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Bezirk liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg und Köpenick sowie im Norden und Osten an das Land Brandenburg.

Ortsteile

Bild:Ortsteile im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.png
Karte mit den Ortsteilen im Bezirk

Der Bezirk besteht aus fünf Ortsteilen. Die Ortsteile Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bildeten von 1986 bis 2001 den eigenständigen Berliner Bezirk Hellersdorf.

  • 10 Bezirk Marzahn-Hellersdorf
    • 1001 Marzahn
      • Marzahn-Nord (u. a. Ahrensfelde)
      • Marzahn-Mitte
      • Marzahn-Süd (u. a. Alt-Marzahn (Marzahn-Mühle), Springpfuhl)
    • 1002 Biesdorf
      • Biesdorf-Nord
      • Biesdorf-Süd
    • 1003 Kaulsdorf
      • Kaulsdorf-Nord
      • Kaulsdorf-Süd
    • 1004 Mahlsdorf
      • Mahlsdorf-Nord
      • Mahlsdorf-Süd
    • 1005 Hellersdorf
      • Hellersdorf-Nord (u. a. Helle Mitte)
      • Hellersdorf-Ost
      • Hellersdorf-Süd

Geschichte

Alle fünf Ortsteile, aus welchen der Bezirk besteht, stammen ursprünglich aus dem Landkreis Barnim und wurden 1920 durch die Schaffung von „Groß-Berlin“ eingemeindet. Zusammen mit den Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichsfelde bildeten sie bis 1979 den Bezirk Lichtenberg. Durch den Aufbau des Neubaugebietes Marzahn wuchs Ende der 1970er Jahre vor allem der Ortsteil Marzahn, sodass 1979 aus den fünf heute den Bezirk bildenden Ortsteilen der Bezirk Marzahn gegründet wurde.

Nachdem - bedingt durch die Entstehung der Neubaugebiete in Hellersdorf und Kaulsdorf - die Einwohnerzahl in dem Ostberliner Stadtbezirk weiter gestiegen war, wurde am 1. Juni 1986 aus den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf der Bezirk Hellersdorf gegründet, der bis zur Bezirksreform 2001 eigenständig blieb.

In Marzahn-Hellersdorf hat es demographisch die größten Veränderungen innerhalb von Berlin gegeben. 1991 betrug das Durchschnittsalter der beiden Bezirke 30,5 Jahre. Dieses erhöhte sich auf 39,6 Jahre durch die Abwanderung der Jüngeren.

Siehe auch: Geschichte des Dorfes Marzahn

Politik

In der Politik des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf dominierte lange die Linkspartei.PDS, die bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2001 (noch als PDS) auf 51,1 % der gültigen Stimmen kam und neben dem Bezirksbürgermeister (Uwe Klett) auch vier von sechs Stadträten stellte. Bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2006 erhielten die SPD 25,0 %, die Linke.PDS 38,2 %, die CDU 13,0 %, die Grünen 5,1 %, die NPD 6,4 % und die FDP 5,0 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Wahlkreis Kaulsdorf/Mahlsdorf wurde von der CDU gewonnen, die übrigen vier Wahlkreise von der PDS. Als Bezirksbürgermeisterin wurde Dagmar Pohle (Die Linke.PDS) gewählt, Bezirksstadträte sind Christian Gräff (CDU), Bernd Mahlke (SPD), Stefan Komoß (SPD), Dr. Manuela Schmidt und Norbert Lüdtke (Die Linke.PDS).

Wappen

Hauptartikel: Wappen des Bezirks Marzahn-Hellersdorf

Die fünf Ähren im Wappen stehen für die fünf Dörfer, aus welchen der Bezirk besteht. Das Zahnrad steht für die Industrie und das Gewerbe im Bezirk und außerdem für die in industrieller Bauweise errichteten Großsiedlungsgebiete Marzahn und Hellersdorf. Die grünen Flächen verweisen auf die Natur im Bezirk und die Wellenlinie kennzeichnet den Fluss Wuhle, der durch Marzahn-Hellersdorf fließt. Die Mauerkrone mit dem Berliner Bären ziert jedes Berliner Wappen.

Wirtschaft

Verkehr

Durch Marzahn-Hellersdorf fahren die S-Bahn-Linien S5, S7, S75 sowie die U-Bahn-Linie U5. Des Weiteren führen mehrere Straßenbahn- und Bus-Linien durch den Bezirk. Über die Bundesstraßen 1/5 und 158] sowie über die Landsberger Allee/Landsberger Chaussee hat der Bezirk eine schnelle Anbindung an die Autobahn A 10 (Berliner Ring).

Ansässige Unternehmen

Marzahn-Hellersdorf verfügt über das größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt. Die wichtigsten (größeren) Unternehmen sind:

Kultur, Wissenschaft, Sport, Bildung

Sehenswürdigkeiten

Schulwesen

Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf existierten zum Zeitpunkt Januar 2004 74 Schulen für Schüler bis zum (Fach-)Abitur, davon 29 Grundschulen, 4 Hauptschulen, 10 Realschulen, 9 Sonderschulen, 8 Gesamtschulen, 10 Gymnasien und zwei Oberstufenzentren.

Aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen werden zunehmend Schulen in Marzahn-Hellersdorf fusioniert und Standorte aufgegeben. So wurde das 5. Gymnasium Marzahn 1997 fusioniert, seit 1999 geschlossen. Auch die 32. Grundschule (Eugen-Roth-Weg 18) ist seit 2002 geschlossen.

Im August 2006 eröffnet das Christliche Kinder- und Jugendwerk "Die Arche" gemeinsam mit den Freien Evangelischen Schulen Berlin (FESB) eine private Grundschule. Die Schule ist zunächst in einer zuvor leerstehenden Schule am Naumburger Ring 25 untergebracht. In den nächsten Jahren soll die Schule in die ehemalige Schule "Bücherwurm" in der Tangermünder Straße 107 umziehen.

Fachhochschulen

Sport

In Marzahn-Hellersdorf existiert eine große Zahl an Sportvereinen und Sportanlagen. Überregionale Bedeutung besitzen dabei unter anderem die Footballer der Berlin Bullets (Oberliga Nord-Ost) und der Athletik-Club Berlin (verschiedene Deutsche und Berliner Meister im Bereich Leichtathletik).

Kultur

Anfang des Jahres 2005 wurde im Bezirk das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf gegründet, in dem Schüler aus der Musikschule Marzahn-Hellersdorf und auch Schüler aus anderen Musikschulen unter dem Dirigenten Jobst Liebrecht spielen.

Im Park des Schlosses Biesdorf befindet sich die Parkbühne mit ca. 5000 Plätzen. Die Parkbühne wird häufig für Konzertveranstaltungen, Meetings, Parkfeste und Schulveranstaltungen genutzt.

Daneben gibt es mehrere Museen, wie das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf.

Künstler, wie Petra Zieger, Maybrit Illner, Maria Moese, Eva Kyselka, Frank Schöbel haben ihren Wohnsitz in Bezirk Marzahn-Hellersdorf und tragen aktiv zum kulturellen Leben bei.

Wanderrouten

Landschaft

Erhebungen

Durch Ablagerung von Schutt des Zweiten Weltkriegs und durch den Aushub beim Bau von Wohnhäusern entstanden mehrere Erhebungen.

Gewässer

Städtepartnerschaften

Über den Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsverein e.V. unterhält der Bezirk folgende Städtepartnerschaften:

Bild:Flag of Hungary.svgBudapest, IV. und XV. Stadtbezirk, Ungarn
Bild:Flag of the United Kingdom.svg Halton, Großbritannien
Bild:Flag of Germany.svgLauingen, Deutschland
Bild:Flag of Belarus.svgMinsk, Weißrussland
Bild:Flag of Poland.svgTychy, Polen

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Marzahn-Hellersdorf – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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