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Beylerbeyi

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Beylerbeyi ist ein Ort auf der Ostseite des Bosporus. Der Ort verdankt seinen Namen Mehmet Pasa, der im 16. Jahrhundert hier gewohnt hat und der der höchste Verwalter des europäischen Teils des Osmanischen Reichs war ("Beylerbeyi" heißt Herr der Herren und war die Amtsbezeichnung für zwei Staatsdiener, die sich die Verwaltung des Reichs teilten.). Das Ortsbild wird geprägt von einem großen Palast im Süden (Beylerbeyi Sarayı), einer Moschee am Ortskern und vielen Yalis (typische Holzhäuser des Großbürgertums). Als diese Häuser die Ufer des Bosporus sehr zahlreich umsäumten, waren die in Beylerbeyi durch ihre großen Gärten berühmt.

Beylerbeyi war schon zur Zeit des Römischen Reichs bewohnt. Der Ortsteil, in dem der Palast steht, hieß früher "Istavroz Bahceleri", was so viel wie Kreuzgärten bedeutete. Den Namen haben die Gärten von dem großen Kreuz erhalten, das Konstantin der Große nach seinem Übertritt zum Christentum hat hier am Wasser errichten lassen. Der kleine Bach im Ort hat seinen Namen auch von dem Kreuz bekommen. Noch vor wenigen Jahren hat noch eine Kirchenruine aus der Zeit des Byzantinischen Reichs existiert.

In Beylerbeyi endet die erste Bosporusbrücke. Hier betritt man vom Westen kommend Asien. Das einstige Fischerdorf hat sich dadurch zu einem recht lebendigen Touristentreff gemausert. Es haben sich viele Restaurants um den kleinen Fischereihafen herum angesiedelt, an dem man heute noch lebendigen Fisch kaufen kann. Zu den berühmtesten "Touristen", die den Ort besucht haben, gehören Könige, Staatspräsidenten und hohe Politiker.

Koordinaten: 41° 2' 40" N, 29° 2' 41" O

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