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Berufung (Religion)
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Berufung im religiös-spirituellen Sinn meint das Vernehmen/Verspüren einer inneren Stimme, die einen zu einer bestimmten Lebensaufgabe drängt. So spricht man von einer Berufung zur Liebe und zum Leben (in Fülle), die im Herzen jedes einzelnen Menschen tief verankert ist.
In diesem Sinn finden sich in den religiösen Schriften nahezu aller Religionen sog. Berufungsgeschichten. Erzählt werden darin meist die Geschichte von Religionsstiftern, Propheten oder Priestern.
Inhaltsverzeichnis |
Berufung aus biblischer Sicht
Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament wurden Leute zu einem Dienst berufen.
- Die Propheten wurden von Gott berufen, noch bevor sie geboren wurden.
Berufung aus konfessioneller Sicht
Im christlichen Kontext stehen dabei im Mittelpunkt die Berufung Marias zur Gottesmutter (Verkündigung Jesu durch den Engel Gabriel) und die Berufung der Apostel durch Jesus Christus. Heute wird im Allgemeinen Berufung als Dreischritt aufgefasst:
- Berufung zum "Mensch-Sein"
- Berufung zum "Christ-Sein" (Taufe/Charisma)
- Berufung zur Christusnachfolge im engeren Sinne (Priester, Ordensgeistlicher)
Insofern christliche Gemeinschaften sich um Christusnachfolge im engeren Sinne (Berufung zu einem Beruf der Kirche) bemühen, spricht man von Berufungspastoral.
Im rein soziologischen Kontext hängt Berufung natürlich mit der Berufswahl zusammen.
Literatur
- Burke O. Long, Falk Wagner: Art. Berufung I. Altes Testament II. Neues Testament III. Dogmatisch. In: Theologische Realenzyklopädie 5 (1980), S. 676-713
Weblinks
- Materialien zum Thema Berufung (Erzbistum Freiburg)
- Barmherzige Brüder von Maria-Hilf
- Was heißt "Berufung"?
Siehe auch
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