Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Bernsbach
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen bernsbach.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Aue-Schwarzenberg | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 35′ N, 12° 46′ O50° 35′ N, 12° 46′ O | |
| Höhe: | 394–728 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,75 km² | |
| Einwohner: | 4703 (29. Apr. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 537 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08315 | |
| Vorwahlen: | 03774, 03771 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ASZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 91 070 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Straße der Einheit 5 08315 - Bernsbach, Sachsen | |
| Bürgermeister: | Frank Panhans (FWiB) | |
| Lage der Gemeinde Bernsbach im Landkreis Aue-Schwarzenberg | ||
| Bild:Bernsbach.PNG | ||
Bernsbach ist eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Aue-Schwarzenberg, die zusammen mit dem Ortsteil Oberpfannenstiel etwa 4.700 Einwohner zählt.
Die Gemeinde erstreckt sich vom Tal des Schwarzwassers bis zum Spiegelwald auf 728 m über NN und bietet damit eine gute Aussicht über die ergebirgischen Städte Aue und Schwarzenberg. Aus diesem Grund wird Bernsbach auch "Balkon des Erzgebirges" genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Bernsbach wurde um 1200 vermutlich von fränkischen Siedlern gegründet. 1240 wurde sie als Wernhardispach erstmals urkundlich erwähnt. Um 1460 wurde der Ort im Terminierbuch der Zwickauer Franziskanermönche als Pernsbach bezeichnet. Bernsbach gehörte zu dieser Zeit dem Grünhainer Kloster und nach dessen Auflösung ab 1536 zum Amt Grünhain. 1874 wurde die Gemeinde dem Amtsgericht Schwarzenberg zugeteilt und gehört seit 1950 zum Gerichtsstand Aue.
Von 1679 bis 1681 baute man in der Ortsmitte eine Kirche und löste sich damit vom Nachbarort Beierfeld, in das Bernsbach bis dahin eingepfarrt war.
Während der Blütezeit des Bergbaus im Erzgebirge fand man auch in Bernsbach Eisen, Silber und Schwefel. Die gewonnen Erze wurden in einer Schmelzhütte verarbeitet. Um 1538 siedelten sich Hammerschmiede und Verzinner im Oberdorf an und brachten damit die handwerkliche Verarbeitung von Metall in die bis dahin reine Bauernsiedlung. Um die Öfen mit Brennstoffen zu versorgen, kamen außerdem auch Köhler in das Dorf.
Weitere handwerliche Schwerpunkte bildeten die seit dem 17. Jahrhundert betriebene Löffelmacherei sowie die Spitzenklöppelei. In den Jahren um 1800 war zudem das Petschaftsstecherhandwerk, die Herstellung von amtlichen Stempeln und Wappen, in Bernsbach heimisch. Mit dem Bau der Bahnlinie von Zwönitz nach Scheibenberg im Jahre 1900 erfolgte dann ein weiterer Aufschwung der ansässigen Wirtschaft.
Die alte Tradition der Schwarz- und Weißblechproduktion sowie die Herstellung von Eisenwaren ist bis heute in Bernsbach erhalten geblieben.
1987 wurde das 750-jährige Bestehen begangen, das auf eine Erwähnung im Jahr 1237 zurückgeführt wurde.
Partnerstädte
Vereine
- SV Saxonia Bernsbach
- TV 1864 Bernsbach (Turnverein)
Persönlichkeiten
- Karl Wolf, deutscher Fußball-Nationalspieler in der Fußballnationalmannschaft der DDR
- Siegfried Wolf, deutscher Fußball-Nationalspieler in der Fußballnationalmannschaft der DDR
- Armin Härtel, erster Bischof der Evangelisch - methodistischen Kirche in der DDR von 1970 - 1986.
Weblinks
Aue | Bad Schlema | Bernsbach | Bockau | Breitenbrunn/Erzgeb. | Eibenstock | Grünhain-Beierfeld | Johanngeorgenstadt | Lauter/Sa. | Lößnitz | Markersbach | Pöhla | Raschau | Schneeberg | Schönheide | Schwarzenberg/Erzgeb. | Sosa | Stützengrün | Zschorlau
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bernsbach, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
