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Bernhard Schwarz
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Bernhard Schwarz (* 12. August 1844 in Reinsdorf bei Greiz; † 04. Februar 1901 in Wiesbaden) war ein deutscher Afrikaforscher.
Schwarz wurde 1876 Pfarrer in Freiberg in Sachsen, wo er nach Reisen durch ganz Europa und Nordafrika seit 1880 auch Vorlesungen über Erdkunde an der Bergakademie hielt.
Im Auftrag des Auswärtigen Amtes trat er 1885 an die Spitze einer Expedition zur Erforschung des Hinterlandes von Kamerun, die durch die Eingeborenen im Basaramiland, 300 km von der Küste entfernt, zur Umkehr gezwungen wurde. 1888 führte Schwarz eine Goldsucherexpedition von Kapstadt nach Damaraland. 1890 übernahm er wieder ein Pfarramt in Gefrees/Oberfranken.
Bernhard Schwarz starb am 04. Februar 1901 in Wiesbaden.
Werke
- Wimpheling, der Altvater des deutschen Schulwesens. Gotha (1875)
- Algerien nach 50 Jahren französischer Herrschaft. Leipzig (1881)
- Frühlingsfahrten durch die Heilstätten der Riviera. Leipzig (1887)
- Montenegro. Leipzig (1888)
- Bei den Brüdern in Nordrußland. Osnabrück (1887)
- Vom deutschen Exil im Scythenlande : Erlebnisse aus der Dobrudscha. Leipzig (1888)
- Quer durch Bithynien. Berlin (1889)
- Kamerun. Leipzig (1886)
- Im deutschen Goldlande. Berlin (1889)
- Aus dem Osten. Chemnitz (1876)
- Mimbo und Mimba : ein Missionsroman aus Kamerun. Leipzig (1888)
- Nachtigals Grab : Roman aus dem Negerleben. Leipzig (1890)
- Aus allerlei Land und Volk. Hof (1895)
- Touristen-Zeitung für das nördliche Bayern (Herausgeber)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schwarz, Bernhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Afrikaforscher |
| GEBURTSDATUM | 12. August 1844 |
| GEBURTSORT | Reinsdorf bei Greiz |
| STERBEDATUM | 04. Februar 1901 |
| STERBEORT | Wiesbaden |
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