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Bern-Bethlehem

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Bethlehem ist ein westlicher Vorort von Bern. Mit ca. 36% hat er den höchsten Ausländeranteil der ganzen Stadt Bern.

Bethlehem besteht aus zahlreichen grossen Wohnblöcken (die ersten, die in der Schweiz gebaut wurden). Von dort ist man mit dem Bus oder der S-Bahn in 15 Minuten im Zentrum von Bern.

Die bekanntesten Hochhaussiedlungen heissen Tscharnergut, Gäbelbach, Bethlehemacker und Holenacker.

Inhaltsverzeichnis

Sonderpoststelle

Jedes Jahr in der (Vor-)Weihnachtszeit richtet die Post in Bern-Bethlehem eine Sonderpoststelle ein, bei der Briefe mit einem Sonderpoststempel abgestempelt werden können. Gestempelt werden auch eingesandte Briefsendungen.

Runder Tisch der Religionen

In Bern-Bethlehem haben 1993 Vertreter der reformierten und der katholischen Kirche, der islamischen Gemeinschaften, der jüdischen Gemeinde, der Hindus (vor allem tamilischen Ursprungs) und der buddhistischen Gruppen den Verein «Runder Tisch der Religionen» gegründet.

Seither treffen sie sich regelmässig vor allem zur Lösung konkreter Probleme in den Schulen oder bei der Anwendung religiöser Speisevorschriften in Spitälern und Gefängnissen. Am «Runden Tisch der Religionen» wurde auch eine pragmatische Lösung für ein separates Grabfeld für Muslime gefunden – ein Modell, das andere Städte inzwischen übernommen haben.

Haus der Religionen

Das «Haus der Religionen» wird geplant in einem Dreieck zwischen Autobahn und einer Bahnlinie am Europaplatz in Bern-Ausserholligen, zwischen Bern-Bethlehem und Bern-Bümpliz. In ihm sollen Muslime, Buddhisten, Hindus, Juden, Christen und andere mehr ihre eigenen Gebetsräume erhalten, sich zum interkulturellen Dialog in Konferenz- und Aufenthaltsräumen begegnen, gemeinsam feiern.

Die Initianten kommen u.a. auch aus dem Verein «Runder Tisch der Religionen» und betrachten das im September 2006 bezogene Lokal an der Schwarztorstrasse in Bern-Brunnhof/Brunnmatt als erster Schritt. Weiter aus etwas später gegründetem Verein «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen» mit einem halben Dutzend Religionen, gut zwanzig Institutionen, ein paar hundert Mitglieder. Das Projekt wird unterstützt von einem rund 1'500 Personen zählenden Freundeskreis.

Im März 2006 wurde die Stiftung «Europaplatz – Haus der Religionen» gegründet, die die erforderlichen finanziellen Mittel für das Vorhaben aufbringen soll. Für Anfang 2007 wird mit Erteilen der 2005 eingereichten Baubewilligung gerechnet.

Weblinks

Haus der Religionen
Wikipedia
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