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Berliner Handels-Gesellschaft
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Die Berliner Handels-Gesellschaft (BHG) war ein deutsches Kreditinstitut.
Unternehmensgeschichte
Die BHG wurde am 2. Juli 1856 in Berlin von Johann Friedrich Ludwig Gelpcke, Heinrich Conrad Carl, und Paul Eduard Conrad gegründet. Unter dem seit 1883 als Geschäftsinhaber amtierenden Carl Fürstenberg expandierte die Bank zu einem der wichtigsten Finanzierer der Industrialisierung in Deutschland, beispielsweise bei der Harpener Bergbau AG und der AEG. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bank in Frankfurt am Main wieder neu gegründet, seit 1961 waren Berlin und Frankfurt Sitze der Bank.
1970 erfolgte die Fusion mit der Frankfurter Bank zur Berliner Handels- und Frankfurter Bank (BHF-Bank) mit Sitz in Frankfurt. Diese wurde 1999 vom niederländischen ING-Konzern übernommen. Etwa 90 Prozent der ING BHF-BANK AG wurden 2004 von ING an die Privatbank Sal. Oppenheim aus Köln für ca. 600 Millionen Euro verkauft. Daraus entstand die neu gegründete BHF-BANK AG, deren alleiniger Anteilseigner Sal. Oppenheim ist.
Bedeutende Persönlichkeiten
Bankiers der BHG spielten in der deutschen Politik und Wirtschaftsgeschichte oft eine bedeutende Rolle, unter anderem:
- Carl Fürstenberg (Geschäftsinhaber von 1883-1929)
- Walther Rathenau (Geschäftsinhaber von 1902-1907)
