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Berliner Astronomisches Jahrbuch

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Das Berliner Astronomische Jahrbuch stellt die längste Publikationsreihe dar, die es in der Astronomie gibt. Im Jahr 1960 gingen seine Inhalte - einem IAU-Beschluss zufolge - in zwei international herausgegebene Jahrbücher über.

Das Jahrbuch war ein Kompendium aus Daten der Astrometrie und des Sonnensystems und hatte zuletzt einen Umfang von etwa 500 Seiten. Es erschien ab dem Jahrgang 1776 und bis einschließlich 1959 und war auch jenes Organ, in dem 1907 der erste global konzipierte Fundamentalkatalog herausgegeben wurde (siehe auch FK4 1963 und FK6 1999/2000).

Seit den 1940ern erschien es in Kooperation mit dem Astronomisch-Geodätischen Jahrbuch in Heidelberg, das wie andere nationale Jahrbücher ebenfalls 1959 in eine internationale Kooperation überging.

An den Bahnberechnungen für die Planeten-Ephemeriden des "B.A.J." beteiligte sich - neben anderen berühmten Astronomen - auch der vielfache Asteroiden-Entdecker Robert Luther, insbesondere ab dem Jahr 1849 (siehe 4.Weblink)

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