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Berlin-Rudow
Aus Kefk.
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Rudow | |||||||||||||||
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| Koordinaten | Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de¶ms=52.416667
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| Einwohner | 53.988
(31. Dez. 2005
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| Postleitzahl | 12353–12357 | ||||||||||||||
| Ortsteilummer | 0804 | ||||||||||||||
| Verwaltungsbezirk | Neukölln | ||||||||||||||
| Quelle: statistik-berlin.de | |||||||||||||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Berlin-Rudow, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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Rudow ['ru:doː] ist ein Ortsteil im Bezirk Neukölln von Berlin. Früher gehörte auch die Gropiusstadt teilweise zu Rudow; seit dem 5. November 2001 ist sie jedoch als eigener Ortsteil ausgegliedert.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Rudow ist der südlichste Ortsteil im Bezirk Neukölln. Er grenzt im Norden an Buckow und Britz, im Osten an Johannisthal und Altglienicke, im Süden an Schönefeld und im Westen an Großziethen. Außerdem ist Rudow der östlichste Ortsteil von West-Berlin.
Geschichte
Rudow stellt eine der ältesten Siedlungen der Mark Brandenburg dar. In Akten und Urkunden gibt es unterschiedliche Schreibweisen des Ortsnamens, zum Beispiel Rüde, Rudau, Rüdow, Rhudow. Jedoch weisen Namen und Dorfanlagen auf einen slawischen Ursprung hin. Das aus einer Landgemeinde und einem Gutsbezirk bestehende Rudow hat eine komplizierte Siedlungsgeschichte. Urkundlich wird der Ort 1373 erstmals genannt. Grabungsfunde lassen hingegen auf eine Gründung um das Jahr 1200 schließen. Die Form als fleckenartig erweitertes Straßendorf deutet auf das Zusammenwachsen verschiedener Siedlungskerne hin. Die Besitzverhältnisse waren sehr zersplittert, bis Rudow 1702 im Wesentlichen an das Amt Köpenick gelangte, von dem es 1811 zum Amt Mühlenhof kam.
Wohl auf die Söhne des Großen Kurfürsten (1640–1688) ging eine um 1680 errichtete Schlossanlage zurück, die 1704 als eines der vornehmsten Lusthäuser des Königs bezeichnet wurde (Schloss Rudow). Geringe Reste des Komplexes sind im Haus Nr. 48 an der Prierosser Str. noch erhalten, jedoch durch eingreifende Veränderungen kaum noch zu erkennen. Mittelpunkt des Dorfes blieb die Dorfkirche, ein aus Feldsteinen ausgeführter rechteckiger Saalbau vom Ende des 13. Jahrhundert, der allerdings mehrfach, zuletzt 1909, einschneidend verändert wurde und nach schweren Kriegszerstörungen 1954 seine heutige Form erhielt. Aus der Zeit um 1800. Der TSV Rudow wurde 1888 gegründet. hat sich der charakteristische Dorfkrug Alt-Rudow 59–61 erhalten, während die wohlhabend gewordenen Bauern sich meist im letzten Drittel des 19. Jahrhundert aufwendige Wohnhausbauten errichten ließen. Ein treffendes Beispiel hierfür liegt in der Köpenicker Straße 180.
Auch über die 1920 erfolgte Eingemeindung nach Groß-Berlin hinaus konnte Rudow seinen ländlichen Charakter im wesentlichen bewahren. 1945 kam Rudow mit Neukölln zum amerikanischen Sektor. Die Abschnürung von West-Berlin durch die DDR verstärkte die verkehrsungünstige Randlage. Der Anschluss an die U-Bahn erfolgte erst mit dem Bau der Gropiusstadt. Seit der Grenzöffnung ist Rudow jedoch durch die Nähe zum Flughafen Schönefeld und den Anschluss an den Autobahnzubringer A 113 zum Berliner Ring bei Altglienicke insbesondere im Verlauf der Bundesstraße 179 über Neuköllner Straße und Waltersdorfer Chaussee erheblich vom Durchgangsverkehr belastet. Zudem sind die Rudower Felder als Stadterweiterungsgebiete für den Neubau von 1700 bis 2000 Wohnungen vorgesehen.
An der Grenze zu Treptow im Osten liegen am Teltowkanal einige Industrieanlagen, z.B. ein Holzheizkraftwerk der Firma EKT Energie und Kommunal-Technologie GmbH, welches große Teile der Gropiusstadt mit Wärme und Warmwasser versorgt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die aus einem Trümmerberg entstandene 70 Meter hohe Rudower Höhe am Glashütter Weg mit einer großen Rodelbahn. Vom alten Dorfkern zur Stadtgrenze am Klein Ziethener Weg verläuft das renaturierte Rudower Fließ. Zum Zeitpunkt der letzten West-Berliner Volkszählung 1987 hatte Rudow rund 48.000 Einwohner.
Rudow im Wandel der Zeit
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Am Beispiel der „Kloster-Apotheke“ in Alt-Rudow sind die Veränderungen des Stadtbildes deutlich nachzuvollziehen.
Bild:Kloster-apotheke-1950-zeichnung-c01 87.jpg „Kloster-Apotheke“ um 1950 | Bild:Kloster-apotheke-1956 zeichnung-c01 87.JPG „Kloster-Apotheke“ um 1956 | Bild:Kloster-apotheke-2007 zeichnung-c02 87.jpg „Kloster-Apotheke“ 2007 |
Rudower Wäldchen
Im Jahre 1872 von Wildmeister Hugo Luther im Auftrag Kaiser Wilhelms I. angepflanzt. Rehe, Hasen und viele Vogelarten fanden sich bald in dem 600 m langen und bis 100 m breiten Gebiet ein. Durch den Bau der Gropiusstadt ging der Wildbestand ganz, der Vogelbestand stark zurück. Es wachsen unterschiedliche Laubbäume.
Größere Parkanlagen
- Rudower Fließ
- Rudower Höhe
- Dörferblick
- Rudower Wäldchen
- Espenpfuhl
Sehenswürdigkeiten
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Britz | Buckow | Gropiusstadt | Neukölln | Rudow
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