Berlin-Neukölln
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Neukölln | |||||||||||||||
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| Einwohner | 147.660
(31. Dez. 2005
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| Postleitzahl | 12043–12059 | ||||||||||||||
| Ortsteilummer | 0801 | ||||||||||||||
| Verwaltungsbezirk | Neukölln | ||||||||||||||
| Quelle: statistik-berlin.de | |||||||||||||||
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Neukölln ist der namensgebende Ortsteil des Bezirks Neukölln von Berlin. Bis 1912 hieß das Stadtgebiet Rixdorf bei Berlin.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile und Stadtquartiere
Zum Ortsteil Neukölln gehören die Stadtteile Rixdorf (um den Richardplatz) und Böhmisches Dorf (um die Kirchgasse). Bekanntere Stadtquartiere im Ortsteil sind die Rollbergsiedlung (an der Rollbergstraße), die High-Deck-Siedlung und das Gebiet der Schillerpromenade. Die größten Straßen sind die Karl-Marx-Straße, die Hermannstraße und die Sonnenallee.
Geschichte und Bebauung
Neukölln hieß bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung in der Gründungsurkunde vom 26. Juni 1360 Richardsdorp, später Rieksdorf und schließlich Rixdorf. Der Ortskern befand sich am Richardplatz. Richardsdorf gehörte anfangs dem Johanniterorden, dem Nachfolger der Tempelritter, die in Tempelhof ansässig waren. Aus diesem Grund trägt das Wappen des Bezirks das Johanniterkreuz.
1737 gestattete Friedrich Wilhelm I. die Ansiedlung böhmischer Exilanten in Rieksdorf, die wegen ihres evangelischen Glaubens vertrieben wurden. Diese Anhänger der Herrnhuter Brüdergemeine bauten ihre eigene Kirche und siedelten in einem eigenen Bereich abseits des Dorfangers, entlang der heutigen Richardstraße. Das entstandene Böhmische Dorf erhielt schließlich im Jahre 1797 als Böhmisch-Rixdorf eine eigene Verwaltung.
Mit der Wiedervereinigung der beiden selbstständigen Gemeinden Böhmisch-Rixdorf und Deutsch-Rixdorf am 1. Januar 1874 zur Einheitsgemeinde hatte der Ort Rixdorf bereits 8000 Einwohner, und wuchs im Folgejahr auf 15.000 Einwohner. Seit dem 1. Mai 1899 bildete Rixdorf, bis dahin als größtes Dorf Preußens zum Kreis Teltow gehörig, einen eigenen Stadtkreis.
Die Änderung von „Rixdorf“ zu „Neukölln“ erfolgte im Jahre 1912 und wurde von den Behörden deshalb beschlossen, weil der damalige populäre Gassenhauer „In Rixdorf ist Musike“ negativ für den Ort empfunden wurde. Der Name leitet sich von den nördlich des alten Rixdorf gelegenen Neucöllner Siedlungen ab, die auf die Lage vor den südlichen Toren des alten Berlin-Cölln hinweisen.
Mit dem 1. Oktober 1920 wurde der Stadtkreis Neukölln zusammen mit den Dörfern Britz, Rudow und Buckow als 14. Verwaltungsbezirk nach Groß-Berlin eingemeindet. Nach der Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 gehört der Ortsteil Neukölln nunmehr zum achten Berliner Bezirk Neukölln.
Wichtige Straßen
- Karl-Marx-Straße
- Sonnenallee
- Hermannstraße - mit ausführlichen Beschreibungen verschiedener Kieze und Friedhöfe an der Straße
- Schillerpromenade - mit Schillerkiez
- Erkstraße
Wichtige Plätze
Größere Parkanlagen und Friedhöfe
- Volkspark Hasenheide (südlich der Straße Hasenheide, welche zu Kreuzberg gehört)
- Körnerpark
- Schulenburgpark
- Lessinghöhe
- Böhmischer Gottesacker Rixdorf
- Friedhöfe an der Hermannstraße
- Türkischer Friedhof Berlin
Kultur
- Neuköllner Oper neben dem Passage Kino
- Saalbau Neukölln
- Puppentheatermuseum Neukölln
- Galerie im Körnerpark
- Museum Neukölln
In Neukölln hat sich in in den letzten Jahren eine bemerkenswertes Künstlernetzwerk entwickelt. So findet jährlich das Kulturfestival 48 Stunden von Neukölln statt. Aber auch außerhalb der Festivals gibt es Kunst zu entdecken, wo sie möglicherweise gar nicht vermutet wird.
In Neukölln wurde am 3. Januar 1915 auch die bekannte UFA-Schauspielerin Mady Rahl geboren.
Gewässer
Sehenswürdigkeiten
- Amtsgericht Neukölln
- Betlehemkirche
- Böhmisches Dorf
- Dammwegsiedlung
- Geyer-Werke
- Körnerpark
- Neue Welt Veranstaltungssaal
- Rathaus Neukölln
- Rixdorfer Schmiede
- Schultheiß-Saalbau an der Hasenheide
- Sehitlik-Moschee
- Stadtbad Neukölln
- Volkspark Hasenheide
Einkaufszentren
- Kindl Boulevard
- Neukölln Arcaden, ehemals Forum Neukölln
- Gropius Passagen
- Neucölln Carree
Literatur
- Verena S. Diehl, Jörg Sundermeier, Werner Labisch (Hrsg.): Neuköllnbuch. Verbrecher-Verlag, Berlin 2003. ISBN 3935843283
- Christiane Borgelt, Regina Jost: Architekturführer Berlin-Neukölln. Stadtwandel Verlag, Berlin 2003. ISBN 3-933743-9-15
- 100 Jahre Bauen für Neukölln – Eine kommunale Baugeschichte. Herausgegeben vom Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abt. Bauwesen. Berlin 2005. ISBN 3-00-015848-0
- Falk-Rüdiger Wünsch: Neukölln - Alte Bilder erzählen. Sutton Verlag, Erfurt 1998. ISBN 3-89702-096-3
- Wolfgang Borowski: Berlin-Neukölln - seine Geschichte und Denkmale Rixdorf. Hrsg. v. Bezirksamt Neukölln von Berlin. Berlin 1999.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Berlin-Neukölln – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Der Bezirk Neukölln im Internet
- Kulturelles Bezirksfernsehen im Internet aus Neukölln
- Geschichte Neuköllns, bei Forum Neukölln, Hrsg. Arts@Work (H.Lenius)
- Berlin-Neukölln: seine Geschichte und Denkmale - Rixdorf
- 48 Stunden Neukölln (Kunst- und Kulturfestival)
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Britz | Buckow | Gropiusstadt | Neukölln | Rudow
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