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Bergier-Kommission
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Die Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK), nach ihrem Vorsitzenden oft Bergier-Kommission genannt, war eine Historikerkommission, die im Rahmen des Verfahrens um jüdische Vermögen bei Schweizer Banken den Verbleib von während des Zweiten Weltkriegs in die Schweiz transferierten Vermögenswerten untersuchte. Sie wurde am 19. Dezember 1996 vom Schweizer Bundesrat eingesetzt, einem Bundesbeschluss vom 13. Dezember 1996 folgend, der 5 Millionen Franken für die Untersuchung bewilligt hatte.
Der Bergier-Kommission gehörten folgende Personen an:
- Jean-François Bergier, Zug, Professor an der ETH Zürich (Präsident)
- Wladyslaw Bartoszewski, Warschau
- Saul Friedlaender, Jerusalem
- Harold James, Princeton (USA)
- Georg Kreis, Basel
- Sybil Milton, Washington
- Jacques Picard, Bern
- Jakob Tanner, Bielefeld, Zürich
- Joseph Voyame, Saint-Brais (JU)
Sie präsentierte am 22. März 2002 ihren Schlussbericht "Die Schweiz, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg", auch Bergier-Bericht genannt.
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