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Elbe-Weser-Schifffahrtsweg

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Der Elbe-Weser-Schifffahrtsweg ist eine Abkürzung zwischen der Elbe und der Weser für kleinere Küstenmotorschiffe mit einer Länge von 54,7 Kilometern. Zu dieser Kanalstrecke gehören 60 km Kanaldeiche sowie 45 km Kanalseitenwege. Er beginnt in Otterndorf mit dem Hadelner Kanal, ab Bad Bederkesa als Bederkesa-Geeste-Kanal bis zur Geeste, die in Bremerhaven in die Weser fließt. Eigentümer ist das Land Niedersachsen, unterhalten wird es von der NLWKN in der Betriebstelle Stade, die sich heute nur noch um die Instandhaltung für die Entwässerung kümmert, da der wirtschaftliche Teil mit der Berufschifffahrt und den verkehrsstärksten Jahren Ende der 1960er, ab den Jahr 1973 aber immer weiter zurück ging und heute praktisch nicht mehr existiert.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

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Der Hadelner Kanal bei Otterndorf
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Der Hadeler Kanal bei Otterndorf
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Der Hadelner Kanal in Bülkau
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Der Hadlerkanal im Odisheim Richtung Nord
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Der Bederkesa See und der Hadelner Kanal

Schon sehr früh wollten die Regierenden im Elbe-Weser-Dreieck eine Verbindung zwischen der Elbe und der Weser bauen, da die Schiffe einen großen Bogen um Cuxhaven, Neuwerk und Scharhörn machen mussten. Dieser Umweg war Nötig, da das Wattenmeer mit seinen Untiefen im Gebiet zwischen der Weser und Elbemündung unschiffbar ist. Bei stürmischer See konnten zudem keine kleinen Schiffe die Passage wagen. Die ersten Aufzeichnungen zwischen Sachsen Lauenburg, dem Erzbistum Bremen und den Hadlern sind auf das Jahr 1542 datiert. Schon von 1608 bis 09 wurde ein Teilabschnitt ausgegraben, allerdings auf Anweisung des Erzbischofs in Bremen wieder zugeschüttet. Weiter Versuche gab es 1661, 1768 bis 73. Unter französischer Herrschaft wurde von 1806 bin 1811 ein weiter Plan ausgearbeitet aber nicht realisiert, diese Planung verfolgte das Ziel eine Verbindung auch zwischen der Oste und der Geeste.

Hadelner Kanal

Erst durch den Bau des Hadelner Kanal (auch Hadeler, oder Hadler Kanal genannt), einem ca. 32 km lang schiffbarer Entwässerungskanal zwischen der Elbe bei Otterndorf und dem See bei Bad Bederkesa wurde der Schifffahrtsweg möglich. Gebaut wurde der Hadeler Kanal in den Jahren 1852-1855 und diente bis in die 1990er Jahre, neben der Entwässerung, vor allem den kleinen Kümos (Küstenmotorschiffen) und Sportbooten als Abkürzung zwischen der Weser und der Elbe.

Der Kanal ist für Schiffe mit einer Länge bis zu 33,50 und einer Breite bis zu 5,00 Metern ausgelegt. Ein Tiefgang bis 1,50 m ist möglich, sowie, bedingt durch die vielen Brücken, eine maximale Höhe von 2,70 m. Diese amtlichen Angaben sind heute aber nur noch theoretischer Natur, da der Kanal nicht mehr „bewirtschaftet“ wird und sich Berichte über Abweichungen häufen.

Bederkesa Geeste Kanal

Der Bederkesa-Geeste-Kanal wurde in den Jahren 1858-1860 gebaut, da sich der Hadeler Kanal als wirtschaftlich erfolgreich herausstellte und eine Anbindung an Bremerhaven als notwendig gesehen wurde. Diese 11 km waren aber nur bis zum Bau der Schleuse in der Geeste 1898 befahrbar, da durch die Schleuse der Wasserstand zu gering war. Erst durch die Vertiefung 1935-37 war eine Befahrung mit Lastkähnen wieder möglich. Weiter Vertiefungen für größere Kümos gab es 1957 -1961.

Die Geeste

Die Geeste entspringt in Hipstedt im Landkreis Rotenburg (Wümme) zehn Kilometer westlich von Bremervörde und entwässert einen großen Teil des ehemaligen Kreises Wesermünde (jetzt Landkreis Cuxhaven).

Die Durch den Bau der dritten Schleuse 1898 in der Geeste wurde dieser Fluss zwar Tide unabhängig, es führte aber auch dazu, das die Fahrwassertiefe in dem Geestekanal zu gering wurde. So war bis ins Jahr 1935 nur noch ein eingeschränkter Schiffsverkehr möglich. Nach weiten Baumaßnahmen, im Jahre 1957 bis 1961 sowie die Errichtung eines Tide und Sturmflutsperrwerkes in Bremerhaven verbesserte sich der Schiffsverkehr deutlich.

Schleusen

Der Hadelner Kanal hat eine Schleuse in Otterndorf, eine Schleusung findet in den Sommermonaten regelmäßig und in Winter nur nach Anmeldung statt.

Bei Lintig im Bederkesa-Geeste-Kanal befindet sich die zweite Schleuse, diese wie auch die Schleuse in Bremerhaven schleust täglich.

In der Geeste zunächst die Schiffdorfer Stauschleuse und am Ostrand von Bremerhaven das Tidesperrwerk. Von dort bis zur Mündung ist der Wasserstand von den Gezeiten abhängig.

Kurz vor der Mündung der Geeste befindet sich das Sturmflutsperrwerk unter der Kennedybrücke, das im Jahr 1961 fertiggestellt wurde.

Weblinks

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C5979470_N5742761_L20_D0_I5231158 Infos der NLWKN

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