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Bedburg-Hau
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||
| Kreis: | Kleve | ||
| Koordinaten: | Koordinaten: 51° 46′ N, 6° 11′ O51° 46′ N, 6° 11′ O | ||
| Höhe: | 20 m ü. NN | ||
| Fläche: | 61,29 km² | ||
| Einwohner: | 12.926 (30. Dez. 2005) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 211 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 47551 | ||
| Vorwahlen: | 0 28 21 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | KLE | ||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 54 004 | ||
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 1 47551 Bedburg-Hau | ||
| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Peter Driessen (parteilos) | ||
Die Gemeinde Bedburg-Hau liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Gemeindegebiet
Bedburg-Hau hat eine Gemeindefläche von 61,29 km².
Die Gemeinde Bedburg-Hau gliedert sich in die sieben Ortschaften
- Hasselt
Hasselt ist unter anderem berühmt für die große Wandmalerei an der Altarwand der katholischen Dorfkirche, welche ein sehr realistisches Bild des Gekreuzigten Jesus Christus zeigt. Sehenswert ist auch der Herrensitz Haus Rosendal aus dem 15. Jahrhundert. Das Haus ging aus einem um 1433 erbauten steinernen Bergfried hervor. Der letzte Umbau an dem Haus erfolgte 1797
- Hau
Hau mit ca. 6.000 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde. Der Ortsname ist hergeleitet aus dem Begriff Abhauen oder "Op den Hau", womit auf die Gründung des Ortes nach Rodungen hingewiesen wird.
- Huisberden
- Louisendorf
- Qualburg
- Schneppenbaum und
- Till-Moyland
Geprägt wird die Ortschaft durch einen nahegelegenen Golfplatz und die katholische Kirche St. Vincentius.
Bekannt ist vor allem der Teil Moyland dank des gleichnamigen Schlosses Schloss Moyland.
Es beherbergt ein Kunst Museum und die größte Sammlung des niederrheinischen Künstlers Joseph Beuys.
Nachbargemeinden/-städte
Die Gemeinde Bedburg-Hau grenzt im Westen und Norden an die Stadt Kleve, im Osten an die Stadt Kalkar und im Süden an die Stadt Goch.
Geschichte
Ihren Namen erhielt die Gemeinde bei der Entstehung der „Rheinischen Kliniken Bedburg-Hau“ vom Jahre 1908 an. Sie bekamen wie auch der für die Kliniken erbaute Bahnhof den Namen Bedburg-Hau. Hau war die größte Gemeinde des damaligen Amtes Till, Bedburg war die größte Pfarrgemeinde.
Gebietsreform
Bedburg-Hau entstand in der heutigen Form am 1. Juli 1969 beim 1. kommunalen Neugliederungsprogramm in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinden Hau, Louisendorf, Schneppenbaum und Till-Moyland des Amtes Till sowie die Gemeinde Huisbergen des Amtes Griethausen wurden zur neuen Gemeinde Bedburg-Hau zusammengeschlossen.
Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers und Rees zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Einen höheren Bekanntheitsgrad bekam die Gemeinde Bedburg-Hau mit dem im Jahre 1997 eröffneten Museum Schloss Moyland. Hier befindet sich die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers Joseph Beuys. Daneben werden den Besuchern zahlreiche Kunstobjekte des 19. und 20. Jahrhunderts zugänglich gemacht. Alle Werke stammen aus der Sammlung der Gebrüder van der Grinten.
Ebenfalls auf dem Gebiet von Bedburg-Hau, in Bergenthal (Ortsteil Hau) befindet sich die Grab-Tumba von Moritz von Nassau, die dort, für die Zeit außergewöhnlich, außerhalb einer Kirche oder eines Friedhofes in freier Natur errichtet wurde. Moritz wurde nach seinem Tod 1679 dort allerdings nur vorübergehend beigesetzt, bevor er nach Siegen überführt wurde. Das Grabmal, 1979 zuletzt restauriert, besteht aus der gußeisernen, reichverzierten Tumba und viertelkreisförmigen, reich mit antiken Bildwerken versehenen Mauern (heute Nachbildungen).
Politik
Gemeinderatswahl 2004:
- CDU 15 Sitze;
- SPD 7 Sitze;
- Bündnis 90 / Die Grünen 4 Sitze;
- FDP 2 Sitze
Städtepartnerschaft
- Partnergemeinde: La Ferté-Gaucher, Frankreich
Verkehr
Flugverkehr
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Niederrhein und der Flughafen Düsseldorf International.
Schienen- und Busverkehr
Der Bahnhof Bedburg-Hau liegt an der Linksniederrheinischen Strecke (DB-Kursbuchstrecke 495), auf der täglich im Stundentakt und zusätzlich stündlich von montags bis freitags im Schienenpersonennahverkehr der „Niers-Express“ (RE 10) von Kleve über Krefeld nach Düsseldorf verkehrt.
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW, die Dieseltriebwagen „Talent“ der Firma Bombardier Transportation (DB-Baureihe 643) einsetzt.
Im Kommunalen Personennahverkehr verkehren eine Reihe von Buslinien zur Erschließung der Region und des Stadtgebiets.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Straßen
Bedburg-Hau ist über die Bundesstraße 9 an die Bundesautobahn 57 (E 31) angebunden.
Söhne und Töchter
- Johannes Maria Verweyen (1883–1945), Philosoph
- Bernd Jansen (*1945), Fotograf, Bildender Künstler
- Willi Lippens (*1945), Fußballspieler
Siehe auch
- Jüdische Kulturtage im Rheinland März 2007, mit Beteiligung der Gemeinde
Weblinks
- Website der Gemeinde Bedburg-Hau
- Berufskolleg des Landschaftsverbandes Rheinland, Bedburg-Hau
- Ortsteil Till-Moyland
Bedburg-Hau | Emmerich am Rhein | Geldern | Goch | Issum | Kalkar | Kerken | Kevelaer | Kleve | Kranenburg | Rees | Rheurdt | Straelen | Uedem | Wachtendonk | Weeze
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