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Beckenbodentraining

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Als Beckenbodentraining werden besondere gymnastische Muskelübungen bezeichnet, die dazu dienen sollen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Bei der Frau kann die Beckenbodenmuskulatur unter anderem durch Geburten geschwächt werden, was zu Inkontinenz führen kann.

Ist bei Männern der Beckenboden verspannt, kann das zu Erektionsstörungen, Kreuzschmerzen und Problemen mit der Prostata führen.

Durch regelmäßiges Training kann angeblich auch die Orgasmusfähigkeit und -intensität verbessert werden. Bei Frauen entsteht durch regelmäßiges Training des Beckenbodenmuskels ein höhepunktähnliches Gefühl, wenn richtig gekäftigt wird.

Im Handel erhältliche "Beckenbodentrainer" trainieren angeblich ausschließlich Harnröhren- und Afterschließmuskel, also nur einen kleinen Teil der gesamten Beckenbodenmuskulatur. Werden die Schließmuskeln um den After- und den Harnröhrenausgang übertrainiert, drohen angeblich Hämorrhoiden, Harnröhrenentzündung, Prostatabeschwerden und Dyspareunie.

Literatur

  • Inga Zeiß, "So bleibt der Beckenboden fit", VERLAG im KILIAN, 3-932091-57-4
  • Claudia Amherd, "Beckenbodentraining - Fitness für den kostbarsten Muskel der Frau", BoD Verlag, 3-8334-4143-7

Weblinks

Wikipedia
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